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Grimma CDU jetzt Nummer eins in Naunhof
Region Grimma CDU jetzt Nummer eins in Naunhof
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14:03 19.05.2015

Die meisten Stimmen vereinigte Mario Schaller auf seine Person; er ist Gründer der Bürgerinitiative Naunhof (BiN), die auf Anhieb drei Sitze errang. Bei 42 Prozent lag die Wahlbeteiligung.

Jörg-Dietmar Funke von der UWV macht die etablierten Parteien und die Presse, die während der vergangenen Bürgermeisterwahlen und der Zeit danach gegen seine Vereinigung gearbeitet hätten, für den Einbruch verantwortlich. "Es wurde ein Teufel an die Wand gemalt, der nicht da war", sagt er. "Ich habe aber erwartet, dass die Bürger unsere Arbeit der vergangenen Jahre honorieren und uns nicht ganz auf Null setzen." Nun sei es wichtig, in der Stadt sparsam zu wirtschaften.

Michael Schramm (CDU) sieht den Erfolg seiner Partei in der "guten Mannschaft" begründet, die sie aufgestellt habe. "Außerdem haben wir in letzter Zeit eine gute Sachpolitik betrieben und sind auf aktuelle Probleme eingegangen", erklärt er. Die Christdemokraten stünden weiter zu ihrer Forderung, die "Nasen-Politik, nach der manche Vereine bevorzugt wurden", zu beenden. Dass manche Vertreter der UWV wieder in den Stadtrat einziehen, habe ihn, Schramm, überrascht. Vielmehr hätte er die BiN auf Platz zwei gesehen.

"Wir sind alle happy", sagt Mario Schaller von der BiN, der seinen einstigen Mitbewerber zur Bürgermeisterwahl des vergangenen Jahres, Hermann Kinne (CDU), stimmenmäßig überrundete. "Nur knapp sind wir an einem vierten Sitz vorbeigeschrammt", erläutert er. "Das heißt, wir befinden uns im Grunde auf Augenhöhe mit der UWV." Den Vertrauensvorschuss, den die BiN erhalten habe, wolle sie nun gerechtfertigen.

Die Linke sieht ihr Ziel, die bisherige Position zu halten, erreicht, wie Harry Eichhorn erklärt. Lutz Kadyk von der Wählervereinigung Ammelshain freut es, dass sein Ortsteil weiter eine Stimme im Stadtrat hat. Walter Fritzsche (FDP) vermutet einen Zusammenhang zwischen den Verlusten bei der Kommunalwahl und der Schwäche seiner Partei auf Bundesebene. Michael Pöhland von der Freien Wählervereinigung Fuchshain, die nun auch im Parlament mitbestimmen darf, will helfen, die Finanzen der Stadt in Ordnung zu bringen.

Alle Vertreter der Parteien und Vereinigungen bedanken sich bei ihren Wählern. Zudem betonen sie, es liege ihnen an einer konstruktiven und sachlichen Zusammenarbeit im neuen Stadtrat.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.05.2014
Pfeifer, Frank

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