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Grimma Campingplatz Albrechtshain: "Der Charme soll bleiben"
Region Grimma Campingplatz Albrechtshain: "Der Charme soll bleiben"
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05:00 19.05.2010
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. Ein entsprechender Vertrag ist mit der Stadt Naunhof abgeschlossen worden.

Karsten Möller und Steffen Kramer, die den Kletterwald 2007 in Albrechtshain etabliert haben, wollen mit der eigenen Bewirtschaftung des Campingplatzes „das touristische Paket, das den Besuchern am See geboten wird, jetzt richtig rund machen. Albrechtshainer See – das soll zu einem Begriff werden für Natur aktiv erleben und genießen." So formuliert es Möller, der das Areal am Albrechtshainer See zu schätzen weiß.

„Wir können hier an Traditionsreiches anknüpfen. Viele Dauercamper fühlen sich hier seit Jahrzehnten wohl. Wir wollen hier aber auch dafür sorgen, dass die touristische Attraktivität, die das Areal bietet, noch besser erschlossen wird." Möllers und Kramers Philosophie heißt „Naturnähe". „Wir wollen hier nichts á la Schicki-Micki machen, sondern das ganz eigene Flair dieses Sees und seiner Umgebung unseren Besuchern und Gästen für unverwechselbare Erlebnisse erschließen", sagt Möller. Dazu gehört beispielsweise, dass der Kurzzeitzeltplatz auf einem neuen Areal unter Bäumen wieder belebt wird. Eingerichtet werden sollen dort für die kommende Saison auch Grill- und Feuerstelle. Auf Vordermann bringen wollen die Leute vom Kletterwald auch die zwei Bungalows aus Vorwendezeiten, die von einem Hauch von Camping-Nostalgie umgeben sind. „Wir werden sie wieder funktionstüchtig machen, aber nicht umkrempeln. Der gewisse Charme von damals soll erhalten bleiben", meint Möller. Gleichwohl gibt er zu bedenken, dass Instandsetzungs- und Gestaltungsarbeiten im Bereich des Campingplatzes nur schrittweise erfolgen können. Zeit, Kraft und Geld setzen Prämissen. Denn auch die zwölf Boote, die zum Campingplatz gehören, sollen repariert und gestrichen werden. – „Es bleibt viel zu tun in diesem Frühling, aber es macht auch Spaß", resümiert Möller, der auch für den Kletterwald am See eine erfreuliche Bilanz ziehen kann.

Auf dem rund 2,8 Hektar großen Klettergelände ist im vergangenen Jahr ein weiterer Parcour eingerichtet worden, so dass nunmehr insgesamt zwölf Parcours den Besuchern zwischen fünf und 75 Jahren zur Auswahl stehen. Rund 80 Kletterelemente sind zwischen den Baumwipfeln installiert – Spaß für die ganze Familie. „Egal ob Flohsprung oder Spinnenetz, Fitness-Leiter oder Wabbel-Kletterwand – wir haben für jeden eine Herausforderung", sagt Möller. Über 20 000 Besucher hat er im vergangenen Jahr gezählt. Hatte der Kletterwald anfangs lediglich an Wochenenden und in der Ferienzeit geöffnet, können Unternehmungslustige mittlwerweile an rund 200 Tagen im Jahr hier Station machen. Erstmals in diesem Jahr stehen für Schüler auch fünftägige Feriencamps im Programm. Übernachtet wird dabei in großen Tippis. Vorgesehen sind unter anderem Naturführungen, Bootsregatten, Naturerkundungen in der umliegenden Region. Essen gibt es – selbst vor- oder zubereitet – aus der eigenen Küche. Denn auch hier gilt: „Wir wollen niemenaden bespielen. Aktiv erholen heißt das Motto", so Möller.

 

 

Andreas Läbe

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