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Grimma "Carambolage" im AKW Naunhof
Region Grimma "Carambolage" im AKW Naunhof
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05:00 24.09.2011
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. Im Alten Kranwerk (AKW) in Naunhof ist der gebürtige Sachse, der am Musikkonservatorium Rotterdam ebenso studierte wie bei den Straßenmusikanten in Buenos Aires, dabei, dieses Orchester aufzubauen.

Am 30. September wird das Tango Gran Orquesta „Carambolage" im AKW seine Premiere haben. Dass ausgerechnet das AKW in Naunhof zum Geburtsort des Orchesters wird, ist kein Zufall. AKW-Chef Heiko Guter, der selbst Bandoneon spielt und mit der Geschichte des Instrumentes bestens vertraut ist, hat in den vergangenen Jahren in seinem Naunhofer Kultur-Werk von Anfang an Bandoneon-Workshops und Bandoneon-Tage etabliert. Karthe, der mehrmals schon im AKW gespielt hat, kenne er seit rund zehn Jahren, sagt Guter. So sei die Idee gereift, mit dem Tango Gran Orchesta ein Mythos und eine Tradition aufleben zu lassen. „Die wohl einmalige Besetzung mit zehn Bandoneons, mit Violinen, Klavier, Bass, Cello, Viola, Tuba und Gitarre - es ist die klassische Maximalbesetzung - lässt erahnen, wie komplex und energievoll Tango in seiner Blütezeit der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts in Buenos Aires geklungen hat", sagt Karthe und erinnert daran, dass 1907, vor über 100 Jahren also, die ersten argentinischen Tangoorchester in Paris gastierten. Diesen Klang der argentinischen Tangomusik, die inzwischen zum Weltkulturerbe erklärt worden ist, will Karthe auch mit dem Tango Gran Orchesta beleben und bewahren.

Seit über drei Monaten proben er und Bandoneonisten aus ganz Deutschland regelmäßig im AKW Naunhof und bereiten sich auf die Orchesterpremiere vor. Gereizt am Probenort habe ihn aber auch das inspirierende, elementare Ambiente im Alten Kranwerk, sagt Karthe. „Außerdem gibt es dort einen sehr guten Flügel", fügt er hinzu.

Nach der Premiere in Naunhof stehen zwei weitere Gastspiele des Tango Gran Orquesta „Carambolage" auf dem Programm für dieses Jahr. „Wir werden beim traditionellen Bandoneontreffen in Carlsfeld, der sächsischen Heimat des Bandoneons, und in der Drei-Königs-Kirche in Dresden noch einmal auftreten", so Karthe. Zur weiteren Zukunft eines solchen Orchesters will sich Karthe noch nicht festlegen. „Das ist ein sehr aufwändiges Projekt. man muss erst sehen, wie sich das entwickelt. Es gilt auch Erfahrungen zu sammeln. Vielleicht lässt sich in absehbarer zeit auch eine CD einspielen..."

Andreas Läbe

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