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Colditz: Unkrautwüste oder Biotop?

Colditz: Unkrautwüste oder Biotop?

Kein Verständnis für die Unkrautwüste hinter dem neuen Anona-Werk im Colditzer Gewerbegebiet zeigt Gottfried Ulbricht von der Freien Wählervereinigung "Für unsere Heimat".

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Hinter dem neuen Werk von Anona in Colditz wächst auf einer ungenutzter Fläche das Unkraut meterhoch. Die Anwohner vom angrenzenden Färberberg sind darüber verärgert.

Quelle: Thomas Kube

"Wenn der Wind ungünstig weht, bekommt die Färberberg-Siedlung das gesamte Saatgut ab", kritisiert er. "Das ist unverschämt." In den Gärten würden dadurch Unkraut aufgehen.

Bürgermeister Matthias Schmiedel (parteilos) schließt sich der Kritik an. "Ich habe den Betrieb schon einmal angeschrieben und die Antwort erhalten, es würde sich um ein Biotop handeln", sagt er. Das sei für ihn nicht zu akzeptieren. Es wäre ein Fingerschnips für den Hersteller von diätetischen Lebensmitteln, Nahrungsergänzungen und Eispulver, einen Pflegevertrag mit einem Dienstleister abzuschließen, der die Fläche einmal im Jahr mäht. "Der Betrieb lässt auf dem gepflegten Teil seines Geländes Hubschrauber landen. Die Fläche dahinter, die ihm auch gehört, ist aber kein Aushängeschild für seine Besucher. Eine Blumenwiese sähe dort besser aus."

Wolfram Eismann, Vorsitzender der Anona-Geschäftsleitung, bezeichnet das Gelände als Biotop. "Wir haben mit unserem Landschaftsgärtner besprochen, dass es nicht gemäht wird", sagt er. "Das ist besser für die Natur und Umwelt." Im Übrigen sei das Areal früher zum einen Feld und zum anderen Mülldeponie der Anwohner gewesen. "Es gab immer einen 20 bis 30 Meter breiten Streifen zwischen Feld und Gärten, der nicht bewirtschaftet wurde. Damals hat sich darüber niemand beschwert", so Eismann. "Das geschieht erst jetzt, da ein Betrieb ansässig ist, der zahlen soll. Doch eine Pflege wäre mit erheblichen Kosten verbunden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.09.2015

Frank Pfeifer

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