Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 1 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Colditzer Großhändler erweitert sein Sortiment für gewerbliche Kunden

Neue Angebotspalette Colditzer Großhändler erweitert sein Sortiment für gewerbliche Kunden

Unter dem Slogan „Fast alles aus einer Hand“ erweitert momentan die Sachsen Gemüse Obst GmbH (SGO) ihr Sortiment. Das im Flurteil Eule am Rande der Stadt ansässige Unternehmen möchte seine Kunden fortan mit nahezu allem beliefern, was sie in ihren Großküchen benötigen. „Damit wollen wir unseren Standort festigen“, sagt Betriebsleiter Alexander Gerigk.

Geschälte Kartoffeln, wie hier in der Mitte, bilden nach wie vor das wichtigste Standbein des Betriebs von Geschäftsführerin Evelyn Heinrich (53).

Quelle: Thomas Kube

Colditz. Unter dem Slogan „Fast alles aus einer Hand“ erweitert momentan die Sachsen Gemüse Obst GmbH (SGO) ihr Sortiment. Das im Flurteil Eule am Rande der Stadt ansässige Unternehmen möchte seine Kunden fortan mit nahezu allem beliefern, was sie in ihren Großküchen benötigen. „Damit wollen wir unseren Standort festigen“, sagt Betriebsleiter Alexander Gerigk.

Seit sieben Jahren besteht der Großhandelsbetrieb am Markt. Angefangen hatte er ganz klein in Geithain, wo er Schälkartoffeln und Schälzwiebeln, die er von der Firma Börde Vita aus Wanzleben bezog, an Gaststätten, Großküchen und Caterer veräußerte. „Damals waren wir fünf Mitarbeiter“, erinnert sich Geschäftsführerin Evelyn Heinrich.

Das erste Standbein ist immer noch das wichtigste, auch wenn später der Vertrieb von Obst und Gemüse dazu kam. Auf Bitten von Schulküchen nahm die SGO erste Molkereiprodukte ins Programm auf: Fruchtquark, Pudding, Joghurt. „Die Immobilie wurde jedoch mit der Zeit zu klein, so dass wir 2013 nach Colditz in den ehemaligen Lidl-Markt umzogen“, blickt Heinrich zurück.

Für die 53-Jährige sollte das jedoch nicht der letzte Schritt der Expansion sein. Ab jetzt wird so gut wie alles ausgeliefert, was die gewerblichen Kunden in ihren Küchen brauchen. Dazu zählen Öle, Fette, die gesamte Palette an Molkereiprodukten, Gewürze, Konserven, Marmeladen, Tees, Kaffee, Trockenprodukte, abgepackte Fleisch- und Wurstwaren, Pizzen sowie Reinigungs- und Hygieneartikel. Lediglich Tiefgekühltes ist ausgenommen, weil die fünf Firmenfahrzeuge – vom Sprinter bis zum Zwölftonner – nur über normale Kühlungen verfügen.

Bezogen werden die Produkte vom Mios-Großhandel, von Früchte-Franz in Berlin sowie von den Fruchthöfen Leipzig und Berlin. „Größtenteils holen wir sie selber ab, in der Nacht ab 0.30 Uhr, damit die Ware frisch ausgeliefert werden kann. Manches wird uns auch angefahren“, erklärt Evelyn Heinrich. Versorgt werden Kunden in einem Umkreis, den die Städte Leipzig, Plauen und Lommatzsch abstecken.

Mit den Neuerungen will SGO seine Position in einem heiß umkämpften Markt erhalten und ausbauen. „Gerade hier in der Region gibt es viele Schälbetriebe“, verdeutlicht die Geschäftsführerin. Und ihr Betriebsleiter meint: „Wir müssen deshalb Vollgas geben.“ Auch auf den Service werde geachtet. „Auf Wunsch bringen wir die Lieferung bis in die Kühlzelle und stellen sie nicht vor dem Gebäude ab“, sagt Alexander Gerigk.

Der 44-Jährige will nun schauen, wie sich das erweiterte Konzept entwickelt. Vor allem mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird sich aus seiner Sicht zeigen, ob es auf den Geschmack der Großkunden trifft. Wenn dem so ist, kann er sich vorstellen, dass neue Fahrer und Kommissionierer zum mittlerweile siebenköpfigen Team dazustoßen. Das Betriebsgelände gebe eine Erweiterung her.

Vage bleiben die Neueinstellungen aber noch, denn die Branche ist sehr abhängig von äußeren Einflüssen. „Im Vergleich zum Vorjahr sind zum Beispiel Südfrüchte wie Pfirsiche und Nektarinen enorm teurer geworden“, berichtet Evelyn Heinrich. Das hat nach ihrer Einschätzung mit der Einführung des Mindestlohns zu tun. Der Preis deutscher Produkte reagiere stark auf das Wetter. „Die Fünf-Kilo-Kiste Petersilie haben wir vor drei Wochen noch für 13 Euro netto verkauft“, sagt die Geschäftsführerin. „Jetzt kostet sie 28 Euro, weil es in jüngster Zeit nicht geregnet hat und keine Petersilie wuchs.“

Von Frank Pfeifer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grimma

Blättern Sie in der prall gefüllten Veranstaltungsbeilage und entdecken Sie die Termine aus unserer Region. mehr

  • Sportlerwahl
    Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

    Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Die aktuelle Förderrunde der Aktion „Angestupst“ von LVZ und Sparkasse Leipzig ist beendet. Hier das Ergebnis! mehr

  • LVZ-Fahrradfest
    Logo LVZ-Fahrradfest

    LVZ-Fahrradfest 2016: Sehen Sie hier einen Rückblick mit vielen Fotos von allen Starts, Videos und mehr. mehr

25.03.2017 - 12:40 Uhr

Der Verein unterhält das Stadion und hat als Eigentümer die Chance, selbst Fördergeld zu beantragen und zu investieren.

mehr
  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr