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Grimma Colditzer Schüler unternehmen Bildungsreise nach Zentralasien
Region Grimma Colditzer Schüler unternehmen Bildungsreise nach Zentralasien
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14:15 19.05.2015

Der zweiwöchigen Sprachreise nach Almaty in Kasachstan steht nichts mehr im Wege.

Russischlehrerin Monika Guhlmann bestätigt die abgeschlossenen Gespräche. "Die Bildungsagentur hat uns grünes Licht gegeben. Wir werden am 7. Mai für zwei Wochen nach Almaty fliegen", verkündet sie. Die elf Mädchen und drei Jungen werden am Deutschen Gymnasium in Almaty, das früher Alma-Ata hieß und die Hauptstadt Kasachstans war, ganz normal zur Schule gehen und viele Ausflüge in der Umgebung unternehmen.

Die besondere Herausforderung dürften für die 14 Sophienschüler sicherlich die sprachlichen Gewohnheiten werden. "Deutsch wird auch wirklich nur im Deutschunterricht gesprochen. Ansonsten müssen sich die Kinder auf Russisch verständigen", sagt die Pädagogin. Die Colditzer Schüler werden vom ersten Tag an in den Schulalltag in Almaty integriert. Übernachten werden sie bei Gastfamilien.

Ungewöhnlich wird für sie sein, auch sonnabends den Gang in die Schule antreten müssen. Mittagessen gibt es in der Schulkantine. An den Nachmittagen stehen die Ausflüge an. Es geht unter anderem nach Medeo, in das Skigebiet Tschimbulak sowie nach Turgen, das zwei Fahrtstunden von Almaty entfernt liegt. Im südkasachischen Almaty selbst sind eine Stadtrundfahrt sowie Museen- und Theaterbesuche geplant.

Die Schüler werden - mit Hilfe von regionalen Sponsoren - am 7. Mai zum Flughafen nach Prag gebracht und fliegen von dort mit Zwischenlandung in Kiew nach Zentralasien. "Ich hoffe, dass der Internationale Flughafen in Kiew von den Unruhen in der Ukraine verschont bleibt", sagt Lehrerin Guhlmann mit Blick auf die derzeitige instabile Lage in diesem Gebiet. Die Schüler sollen vor Ort drahtloses Internet zur Verfügung haben und mit einem Online-Tagebuch alle Interessenten in der Heimat auf dem aktuellen Stand halten. Dieses Tagebuch, so ist es vorgesehen, wird noch eine Verlinkung auf der Homepage der Sophienschule erhalten.

"Das Interesse in Colditz ist wirklich enorm. Wir werden viel auf die Reise angesprochen", sagt Monika Guhlmann und kann sich nicht an eine vergleichbare Reise einer Colditzer Schule in ein russisch-sprachiges Land erinnern.

Die Kooperation kam zustande, weil eine kasachische Lehrerin im vergangenen Jahr in Sachsen unterwegs war und eine Partnerschule für das Deutsche Gymnasium in Almaty suchte. Im kommenden Jahr - in der Festwoche zum 750-jährigen Colditzer Stadtjubiläum - soll ein Gegenbesuch asiatischer Schüler erfolgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2014
Seidler, Robin

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