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Grimma Containercafé kann ab Juni die ersten Gäste in Grimma begrüßen
Region Grimma Containercafé kann ab Juni die ersten Gäste in Grimma begrüßen
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15:53 06.04.2016
Chiara ist eine der Mitwirkenden des geplanten Containercafés an der Spitzenfabrik in Grimma.  Quelle: Foto: privat
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Grimma

 Ein neues Projekt planen Jugendliche im „Dorf der Jugend“ in der Alten Spitzenfabrik am Grimmaer Muldeufer. Bereits im Sommer 2015 wurde ein alter Schiffscontainer auf dem Gelände platziert und von Jugendlichen neu gestaltet.

Die Alte Spitzenfabrik in Grimma wird zu einem Dorf der Jugend. Quelle: Heiko Brabetz

Mit von der Partie sind derzeit etwa 20 Jugendliche in Grimma. „Dahinter steckt die Idee der Selbstorganisation eines Freiraums für junge Menschen, in dem die alte Spitzenfabrik am Dornaer Weg das Herzstück darstellt“, sagte Ulrike Läbe vom Förderverein Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit, die an dem Projekt mitwirkt. Seit über einem Jahr planen und arbeiten die Jugendlichen am Ausbau des alten Betriebes für jugendkulturelle Zwecke. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Grimma, dem Landratsamt sowie dem Denkmalschutz.

Ein erst kürzlich durchgeführter Workshop mit dem Bauamt des Landkreises war ein voller Erfolg und gab den Jugendlichen Einblicke in baurechtliche Angelegenheiten. Dafür hatte das Kinder- und Jugendhaus „Come“ In der Diakonie Leipziger Land unter der Regie von Tobias Burdukat gesorgt. Nun wollen die jungen Leute ein Café in einem Schiffscontainer zum Leben erwecken. „Wir möchten mit dem Betreiben des Containercafés Grimmaer Bürger und auch Touristen an die ehemalige Spitzenfabrik locken und damit unser Projekt vorstellen“, sagt Carl Lieber, ein Jugendlicher, der in der Initiative aktiv ist. Doch für dieses Café benötigt die Initiativgruppe die dazugehörige Küche. Das Grimmaer Küchenstudio Kurth würde diese maßgefertigt bereitstellen. Für den finanziellen Aufwand von 6700 Euro wird um Spenden gebeten.

„Die Einnahmen aus dem Café sollen mit für den Ausbau der Spitzenfabrik zu einem soziokulturellen Zentrum genutzt werden“, so Ulrike Läbe. Um die bereits geplante Küche im Inneren des Containers finanzieren zu können, bitten die Jugendlichen um Hilfe. Sie haben eine Unterstützer Kampagne auf www.visionbakery.com/containercafe gestartet. Gegen eine Spende gibt es auch was zurück: Zum Beispiel ein 3-Gänge-Menü an der Mulde für Zwei oder ein Wohnzimmerkonzert mit der Band „20 Liter Yoghurt“. Rund ein Viertel der Kosten haben sie bereits zusammen.

Anlässlich des Crossover-Festivals am 4. Juni ist die Eröffnung des Cafés geplant, wenn die Spendengelder zusammenkommen.

Kontakt für Fragen und Anregungen: Tobias Burdukat, Mobil 0172 3 44 48 17 oder Ulrike Läbe, Mobil: 0176 38 70 55 34

Von Cornelia Braun

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