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Grimma Coole Idee für heiße Tage
Region Grimma Coole Idee für heiße Tage
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05:30 19.07.2010
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. Hauptakteure waren die Jungs der Jugendfeuerwehr, die mit dem kühlen Nass aus C-Schläuchen sprudelnd, auf ihre Art den etwas anderen Sommerspaß boten.

Im letzten Winter gab es so eine im wahrsten Sinn des Wortes ähnliche coole Idee, erinnerte sich Oberbürgermeister Matthias Berger. Da wurden die Unmengen an Schnee in der Stadt auf das Gelände der ehemaligen Russenkasernen gekarrt, um daraus ebenso spontan eine Rodelbahn zu formen. Mit enormem Zuspruch bei Groß und Klein, denn die Rodelpiste war die Attraktion des Winters. Die Attraktion des Sommers sollten nun die Wasserspiele werden. Doch die setzte man etwas zu spontan an, so dass sich der Zustrom an Badelustige in Grenzen hielt. Wer allerdings kam, und das waren natürlich Eltern mit Kindern, wurde nicht enttäuscht, denn trotz kleiner Resonanz gab es ganz großen Spaß. Für die Initiatoren sollte das eine Überlegung wert sein, die Wasserspiele einen Tick eher zu propagieren und in dem noch langen Sommer erneut zu starten.

Fürs Erste jedenfalls fühlte man sich wohl unter den zwei Wasserringmonitoren der Feuerwehr. Die fungierten als riesige Duschen, in deren Wasserstrahl die Kinder sogar einen Regenbogen entdecken konnten. Das Nass dafür kam direkt aus dem von der Oewa zur Verfügung gestellten Hydranten und war erfrischend kühl. Wie auch die Füllung im extra aufgestellten Pool. Was aber nicht am Reinspringen oder gar Reinwerfen hinderte. Mit Ausnahme des kleinen Carlos Pörschmann. „Ich will nicht", erklärte er mit verschränkten Armen. „Angst? Nö, habe ich auch nicht." Und doch schien es so, als ob er gerne würde. Was, wenn er einfach ins Wasser geworfen wird? „Dann schreit er Ihnen ganz Grimma zusammen", ließ sein Opa Wolfgang Weber hinter vorgehaltener Hand wissen. Es machte auch so Spaß anzuschauen, wie sich der Feuerwehrnachwuchs austobte. Was damit anfing, das Nick Scholz, Florian Knochenmuß und Max Grimm ihren Jugendwartsprecher, Max Richter, zuerst – „eins, zwei, drei und los" – ins Wasser warfen. Auch ihr Betreuer, Torsten Knochenmuß, sollte nicht trocken bleiben. Nicht umsonst waren die Youngster an diesem Tag Herr der Wasserspritzen. Dass dabei Yvonne Grimm zwischen die Fronten geriet und ebenfalls pudelnass wurde – Pech.

Frank Schmidt

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