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Crossover-Festival in Grimma bietet mehr als nur fleischlose Küche

Spitzenfabrik-Areal Crossover-Festival in Grimma bietet mehr als nur fleischlose Küche

Kulinarischen Freuden der vegetarischen und veganen Küche konnten die Teilnehmer des zweiten Crossover-Festivals in Grimma an drei Tagen erleben. Die Veranstaltung aber bot mehr – nämlich jede Menge Musik mit den Bands „5Raumfenster“ aus Borna und „20 Liter Yoghurt“ aus Grimma sowie eine Reihe von Workshops und Vorträgen.

Mehr als nur Lückenfüller: Zwischen den Musik-Acts bereicherte ein vielseitiges Angebot von Workshops und Vorträgen das Crossover-Festival.

Quelle: Roger Dietze

Grimma. Wem an den drei vergangenen Tagen auf dem Areal der einstigen Spitzenfabrik am Dornaer Weg der Heißhunger nach eine Bratwurst oder einem Steak überfiel, der hatte schlechte Karten. Denn das im Entstehen begriffene „Dorf der Jugend“ war im Rahmen des diesjährigen und mittlerweile zwölften Crossover-Festivals eine fleischlose Zone.

Nicht deshalb, weil die rund 20 Jugendlichen des Organisationsteams ihre Gästen ernährungstechnisch mit dem erhobenen Zeigefinger zu begegnen vorhatten, sondern weil sie damit vielmehr die Einladung verbanden, Neues zu entdecken und die kulinarischen Freuden der vegetarischen und veganen Küche zu erleben. Nicht minder vielseitig wie die fleischlose Küche ist die Musik, was am verlängerten Wochenende im „Dorf der Jugend“ seinen Niederschlag fand. Von Pop & Rock mit „5Raumfenster“ aus Borna über von „20 Liter Yoghurt“ aus Grimma gebotenem Heartcore bis hin zu Elektro-Punk mit und von Aika Akakomowitsch aus Jena reichte diesbezüglich die Genre-Spanne. Mehr als die Rolle von Lückenfüllern zwischen den verschiedenen Musik-Acts und dem Chillen respektive dem Probieren der veganen und vegetarischen Angebote bildete eine Reihe von Workshops, deren Bandbreite von „Grundlagen der Tontechnik“ über „Mikroplastik und DIY Kosmetik“ bis hin zu „Nachhaltigkeit, Suffizienz, Upcycling“ reichte. Abgerundet wurden die Angebote von Vorträgen zu den Themen „Hörschädigungsarten/Einführung in Gebärdensprache“, „Aufstand der Würde – Zapatismus und Menschenrechtsbeobachtung“ sowie „Allein machen sie dich ein – Solidarity in Thessaloniki“.

Zum ersten Mal lief das Jugend-Festival über drei Tage hinweg, zudem wurde erstmals der hinter dem Industriebrachen-Areal gelegene Garten mit einbezogen sowie die Möglichkeit zum Campen angeboten. „Unser mit dem Festival verbundenes Ziel ist es, mittels unterschiedlicher Musikrichtungen und diverser Workshops junge Leute anzusprechen und zu einer guten Verständigung verschiedener Subkulturen beizutragen“, erläutert die 17-jährige Grimmaer Gymnasiastin Johanna Bahr vom Organisationsteam. Bei Festival-Besucherin Clara aus Naunhof stießen die Crossover-Angebote jedenfalls auf ein sehr positives Echo. „Toll organisiert, eine große Musikauswahl, und insgesamt eine coole Sache“, so die 16-jährigen St. Augustin-Gymnasiastin, die auch dem Umzug vom Teletubbyland ans Muldeufer begrüßt. „Auf dem Spitzenfabrik-Areal hat man einfach mehr Möglichkeiten, sich auszutoben, zudem ist die Lage an der Mulde auch landschaftlich attraktiver.“

Von Roger Dietze

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