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Grimma Der Schuh rollt
Region Grimma Der Schuh rollt
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05:00 14.04.2011
Beim 14. sächsischen Schulcup im Inline-Skating traten die besten drei Mannschaften auf der Grimmaer Gokart-Bahn gegeneinander an. Quelle: Andreas Röse
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Dabei bietet das Kart-Center laut den jungen Skatern und Organisatoren beste Bedingungen für den Rollsport.

„Besser wäre es, wenn wir auch draußen fahren könnten, der Belag dort gibt mehr her.“ Wie zum Test seiner Einschätzung senkt Florian Gocht den Blick auf seine Inline-Skates und kickt die Hackenrollen auf den mattschwarzen, glatten Asphalt. Hätte es gestern nicht aus Kübeln geschüttet, wären der 15-jährige Neuntklässler des Oberland-Gymnasiums Seifhennersdorf und seine Mitschüler auch auf der 500 Meter langen Runde auf dem Außengelände gegen die Konkurrenz der Mittelschule Brandis und des Bornaer Gymnasiums „Am Breiten Teich“ angetreten. Wegen des anhaltenden Regens war der 14. sächsische Schulcup im Inlineskating komplett in die Halle verlegt worden. Für Florian Gocht und seinen gleichaltrigen Klassenkameraden Paul Zimmermann kein Grund zur Trauer, sondern vielmehr eine spaßige Angelegenheit: „Na klar“, grinst Paul.

Der Oberland-Gymnasiast hat gut grinsen. Nicht nur die Teilnahme seiner Schule am Inline-Cup hat seit 1997 Tradition, Gewinnen ebenso. „Die haben letztes Jahr drei von drei Wettkämpfen in allen Altersklassen gewonnen. Das sind Spezialisten“, nickt Schulsportkoordinator Hartmut Riegert in Richtung Seifhennersdorfer Mannschaft. Gut möglich, dass der Teamgeist für den Erfolg der Oberländer Schüler ausschlaggebend ist. Paul Zimmermann: „Die Ausdauer- und Staffelwettkämpfe im Team laufen am besten, weil wir dort alle zusammen wirken können und jeder seine Stärken ausspielen kann.“ Die Hindernis-Disziplin liegt ihm persönlich am wenigsten. „Das ist zu filigran“, lacht der Pennäler.

Auch für die Sprint- und Ausdauerwettläufe im Einzelkampf bietet Grimma ideale Voraussetzungen, wie Gerhard Kulpe von der Leipziger Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur und Wolfgang Schor zu berichten wissen. Letzterer ist neben seiner Tätigkeit als Schulsportkoordinator auch Sportlehrer an der Mittelschule in Brandis.

„Glück im Unglück“ nennt es Schor, dass der Inline-Wettbewerb bei nur drei antretenden Schulen in diesem Jahr auf der Kart-Bahn ausgetragen werden kann. Der Rollsport läuft nicht nur dank des asphaltierten Hallenbelags wie geölt. „Nirgendwo steht uns eine so großzügige Fläche und Streckenlänge zur Verfügung“, erklärt Schor. Dennoch: „Das ist die geringste Teilnehmerzahl seit Bestehen des Cups.“ Als „traurig“ bezeichnet auch Kulpe den geringen Zuspruch. Grund dafür sind laut Schor und Kulpe der frühe Termin vor Ostern und das launische Wetter, das den Trainingsbetrieb an den Schulen im Vorfeld der Wettkämpfe zusätzlich schwierig machte.

Felix Kretz

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