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Grimma Deutscher Vizemeister im Schlittenhundesport kommt am Wochenende nach Trebsen
Region Grimma Deutscher Vizemeister im Schlittenhundesport kommt am Wochenende nach Trebsen
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17:16 07.02.2017
Marcel Gürnth auf Erfolgsspur. Er ist deutscher Vizemeister. Quelle: Foto: privat
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Lossatal/Trebsen

Huskys, Alaskan Malamute, Grönlandhunde und Scandinavian Hounds – sie alle sind am Wochenende die große Zugnummer beim Nordlandfestival in Trebsen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Als Schlittenhunde haben sie gewöhnlich Tretroller, Fahrrad und Schlitten im Schlepptau.

Am Sonnabend von 10 bis 17 und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr sind die vierbeinigen Lieblinge an der Seite von 19 Schlittenhundeführern im Schlosspark zu bewundern. Eigens für die Veranstaltung ist eine bis zu sechs Kilometer lange Trainingsstrecke entlang der Mulde bis Rothersdorf ausgewiesen. Auf Wunsch können sich Kinder in den Trainingswagen setzen und sich gegen eine Spende fürs Tierheim Schkortitz spazierenfahren lassen. Aber Achtung: Erst fragen, dann streicheln! „Eigentlich sind die meisten Schlittenhunde ganz verträglich, aber es kann Gründe geben, weshalb es in einem bestimmten Moment nicht ratsam ist, sich ihnen zu sehr zu nähern“, sagt Marcel Gürnth. Der 29-jährige Lüptitzer weiß, wovon er spricht. Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Todtmoos (Schwarzwald) erkämpfte er dieser Tage vor 10 000 begeisterten Zuschauern überraschend die Silbermedaille.

Der amtierende Mitteldeutsche Meister in der Klasse Dogscooter (Tretroller mit Hund) ist überglücklich. Bei seinem erst zweiten hochkarätigen Rennen auf Schnee schaffte er den Sprung aufs Podest das Schlittenhundefahren mindestens genauso populär wie andernorts der Fußball ist.

Wie die meisten seiner Freunde vom Mitteldeutschen Schlittenhundeclub wird er bereits am Freitag in Trebsen anreisen. „Das Wochenende dient uns als Trainingslager mit Renncharakter. So hat jeder von uns eine Startnummer, ein Sprecher wird die Zuschauer im Zielbereich auf dem Laufenden halten“, sagt Gürnth. Die Musher kommen mit kleinen und großen Gespannen. Leinen, Zugstangen, Geschirre – alles kann von Neugierigen besichtigt werden. Dazu gibt es fachkundige Erklärungen der Hundesportler. Die übernachten – traditionell naturnah – in Wohnwagen und Zelten im Schlosspark. Sie träumen von Schnee und den nächsten Wettkämpfen: In gut zwei Wochen geht es in Oberhof zur Sache, Ende März folgt das Herzschlagfinale der Mitteldeutschen Meisterschaft in Mosbach (Thüringen), das Titelverteidiger Marcel Gürnth aus Lüptitz für sich entscheiden möchte. Er hat noch einen Hinweis: „Liebe Besucher, lasst bitte euren eigenen Hund zu Hause. Wir wollen unsere Vierbeiner nicht noch zusätzlich stressen, danke.“

Von Haig Latchinian

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