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Grimma Die Kunst darf nicht untergehen
Region Grimma Die Kunst darf nicht untergehen
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16:50 19.05.2015
In Wathose und Gummistiefeln: Frank Brinkmann und sein Schwager Ralph Kösters (l.) sehen sich die Schäden in der Keramikwerkstatt an. Quelle: Cornelia Braun

"Wasser strömte auf das Gelände, so dass die Ausstellung danach in die oberen Etagen geräumt werden musste", ergänzt der Künstler Brinkmann.

Die unteren Etagen wurden beräumt. Das Muldewasser kam und erreichte am Montagabend seinen Höchststand. Es richtete einen großen Schaden in den unteren Etagen an. So wurden die Brennöfen überflutet und der gelagerte Ton vernichtet. "Wir wissen noch nicht, ob die Öfen noch funktionieren", bedauert Brinkmann, angesichts der Tatsache, dass diese von Keramikerin und Künstlern, aber auch von Schulklassen gern genutzt wurden. "Sehen Sie da oben den Nachtspeicherofen. Den haben wir vor der Flut extra abgebaut und auf ein Regal gestellt. Das Wasser hat ihn trotzdem erfasst", ist der Geschäftsführer des Vereins enttäuscht. Seit Dienstag sind viele fleißige Helfer dabei, die Verwüstungen der braunen Muldebrühe zu beseitigen. So halfen unter anderem Mitglieder der Feuerwehr Großbothen und das Künstlerehepaar Christiane und Andreas Wachter mit. "Wir wollen nicht, dass die Kunst in Schaddel untergeht", begründet Wachter, warum er die Gummistiefel anzog und mit half. "Wir brauchen noch viele fleißige Hände, um das Chaos, dass uns erneut die Mulde hinterließ, zu beseitigen", sagt Brinkmann. Doch auch Reinigungsmittel, Geräte und Lappen werden benötigt. "Wir wollen schnell wieder hier kreativ arbeiten. Improvisieren sind wir ja gewohnt", meint Frank Brinkmann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.06.2013

Cornelia Braun

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