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Grimma Die Schneekönigin tanzt in Grimma
Region Grimma Die Schneekönigin tanzt in Grimma
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05:00 30.01.2010
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Grimma

16 Uhr steigt die Premiere des getanzten Märchens in der Aula des Gymnasiums St. Augustin. Die beiden weiteren Vorstellungen am Montag 8.30 Uhr sowie 10 Uhr sind bereits restlos ausverkauft.   40 Mädchen sind an diesem Projekt beteiligt. Die jüngste Darbieterin ist zarte vier Jahre alt, die älteste 17 Jahre. Die meisten davon kommen vorwiegend aus Grimma. „Lampenfieber haben wir nicht“, meint die kleine Jenny aus der dritten Klasse. „Müssen sie auch nicht, schließlich standen alle schon einmal auf einer Bühne, nämlich auf dem Weihnachtsmarkt vergangenes Jahr“, sagt Christine Hebestreit, die alle 40 Kinder trainiert und betreut.   Dass sie die richtige Person am richtigen Ort ist, zeigt ihr Lebenslauf. Die inzwischen 41-Jährige erlernte Tanzen in der Palucca-Schule, zog bereits mit zehn Jahren dort ins Internat. Später war sie im Theater in Halle an der Saale tätig, verletzte sich aber am Fuß. Daraufhin begann sie ein Studium zur Tanzpädagogin. Nach der Wiedervereinigung tanzte sie sogar wieder, durch ihre Verletzung war der Spitzentanz allerdings nicht mehr möglich. Seit 2001 arbeitet sie nun in der Musikschule als Tanzlehrerin.   Nach den Sommerferien wurde nun das Projekt „Schneekönigin“ in Angriff genommen. „Wir mussten so früh einsteigen, weil durch die Ferien natürlich Probetermine wegfallen“, klärt Christine Hebestreit auf. Somit sind alle 40 Teilnehmer seit September fast jeden Mittwoch bei den Proben. „Es passiert natürlich auch immer mal, dass bei den Choreografien einzelne Schritte vergessen werden und wir alles nochmal auffrischen müssen“, sagt Christine Hebestreit.   Die 40 Tänzer unterteilen sich in sechs Gruppen. Alle werden von Christine Hebestreit betreut. Am 16. Januar gab es einen ersten Durchlauf. „Dieser sollte dazu dienen, dass jede Gruppe einmal sieht, was die andere Gruppe eigentlich macht und wann ein jeder einsetzen muss“, erklärt die Tanzlehrerin. Für die ganz kleinen Tänzerinnen wird am Samstag und am Montag dennoch ein Ablaufplan, ähnlich wie ein Drehbuch, bereitgestellt.   Beim Training am Mittwoch machten Jenny, Amy, Charlotte, Jette, Lena, Elisabeth und Lydia schon einen sehr abgeklärten Eindruck. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Christine Hebestreit. Und dieser soll mit den Tanzmärchen am Samstag und am Montag noch nicht vorbei sein. „Weitere Projekte in Grimma schließe ich natürlich nicht aus.“ Denn sie hat Ziele. „Ich möchte mit den Kleinen zum Parkkonzert im Juni und zum Landesausscheid ‚Jugend tanzt‘ nach Dresden.“  

Robin Seidler

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