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Grimma Döbelner Stadtwerkschef unterstützt Grimmaer in der Stunde Null
Region Grimma Döbelner Stadtwerkschef unterstützt Grimmaer in der Stunde Null
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10:55 26.04.2016
Die Stadträte Steffen Grimm (CDU, 1. v. l.)) und Wolfgang Bludau (parteilos, 2.v. r.) sowie der ehemalige Stadtrat Ralf Kühne bedankten sich bei dem Geschäftsführer der Stadtwerke Döbeln Reinhard Zerge (re.) für die Unterstützung bei der Gründung der Stadtwerke Grimma. Quelle: Foto: privat
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Grimma/Döbeln

Reinhard Zerge (65) wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Als Chef der Stadtwerke in Döbeln unterstützte er die Stadt Grimma beim Aufbau der Stadtwerke Grimma. Der gebürtige Roßweiner Zerge studierte in Leipzig, baute über sechs Jahre lang das Kernkraftwerk in Greifswald mit auf und wechselte dann für 15 Jahre ans Brennstoffinstitut in Freiberg in die Forschung. 1993 bewarb er sich schließlich auf die Position des Stadtwerke-Geschäftsführers in Döbeln und wurde am 1. Juni 1993 in dieser Position verpflichtet.

2006 übernahm er zudem die Geschäftsführung der Döbelner Wirtschaftsbetriebe, einer Holding unter deren Dach Stadtbad und Stadtwerke vereinigt sind. Die erste Erdgasleitung nach Döbeln, die Übernahme der Stromversorgung für Döbeln, der erste selbst erzeugte Strom im 1995 ans Netz gegangenen Blockheizkraftwerk Döbeln-Nord und viele weitere Meilensteine ziehen sich durch die Amtszeit des Stadtwerke-Chefs.

Der rührige Geschäftsführer der Stadtwerke Döbeln verabschiedete sich jetzt von seinen damaligen ersten Gesprächspartnern in Sachen Stadtwerke Grimma. Dazu zählten die Stadträte Wolfgang Bludau (parteilos) und Steffen Grimm (CDU) sowie der ehemalige Stadtrat Ralf Kühne. Bludau und Grimm gehören zu den Antriebsmotoren in Sachen Stadtwerksgründung in Grimma. Beide hatten in der Gründungsphase der Stadtwerke Grimma immer wieder Kontakt zu Zerge gehalten, um sich mit ihm über die Höhen und Tiefen eines kommunalen Stadtwerkes auszutauschen. Zerge empfahl den Grimmaer Stadträten, weiterhin am Ball zu bleiben, um mit dem jetzigen strategischen Partner enviaM gemeinsam zu überlegen, wie man sich auf die neue Situation auf dem Energiemarkt und bei dem Thema schnellere Datenübertragung aufstellen kann.

Der „Kaffeeplausch“ war für Bludau und Grimm nochmals ein wichtiger Anstoß, sich in ihrer Funktion als Aufsichtsräte in den zu den Stadtwerken gehörenden Gesellschaften mit Ideen einzubringen. Hier steht der Anspruch, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Grimma, Hagen Frank Böhme, mehr Rückhalt zu geben, damit er mit neuen Ideen und Vorstellungen die Stadtwerke Grimma zu den erwünschten Erfolgen führen kann. Zerge verabschiedete die Grimmaer Stadträte mit dem Versprechen, dass sie auch in Zukunft jederzeit bei ihm um Rat nachsuchen können.

Von Cornelia Braun

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