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Grimma ESA Grimma vergrößert sich am Broner Ring
Region Grimma ESA Grimma vergrößert sich am Broner Ring
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05:00 05.10.2011

. Im Gewerbegebiet am Broner Ring investiert die Firma reichlich drei Millionen Euro in eine neue, fast 2200 Quadratmeter große Produktionshalle einschließlich Ausrüstung und in ein zusätzliches Verwaltungsgebäude. Die neue Halle soll Platz schaffen für die Produktion von Niederspannungsschaltanlagen, das neue Verwaltungsgebäude Büroplätze für ingenieurtechnisches Personal bringen.

Mit der Investition trägt die ESA der anhaltenden Aufwärtsentwicklung Rechnung – und der zunehmenden Enge im Betrieb. Derzeit hilft man sich mit Bürocontainern und Lagerzelten, um die gegenwärtig gute Auftragslage zu bewältigen, wie es seitens der Geschäftsführung heißt. Mit dem Neubau sollen nicht nur die bisherigen 230 Arbeitsplätze gesichert und die Arbeitsbedingungen verbessert werden, das Unternehmen will auch rund dreißig neue Arbeitsplätze schaffen.

Die jetzige Erweiterung ist die dritte Baumaßnahme des 1992 gegründeten Unternehmens auf dem Gelände am Broner Ring. Im Jahr 2002 wurden hier die erste Produktionshalle und das Verwaltungsgebäude eingeweiht. Acht Jahre später reichte der Platz nicht mehr und die ESA ließ eine neue Produktionshalle anbauen. Schon damals hatte man auf dem Gelände Zelte aufgestellt, um Lagerflächen zu schaffen, die damit nicht Platz in der Produktion belegten. Der jetzige dritte Bau soll bis Ende April 2012 fertig sein. Dann, teilt die Geschäftsführung mit, werde das verfügbare Firmengelände komplett ausgereizt sein.

Die Einweihung der neuen Gebäude könnte mit dem zwanzigjährigen Bestehen der ESA zusammenfallen. Deren Geschichte begann 1992 mit vier Mitarbeitern, die am Prophetenberg in Grimma Schaltanlagen und elektrische Weichenheizanlagen planten und bauten. Inzwischen bietet das Unternehmen weltweit Systemlösungen für den Schienenverkehr, für Industrie und Infrastruktur an. Produkte aus Grimma kommen unter anderem in Russland, China, Großbritannien, in der Türkei und auch in Saudi-Arabien zum Einsatz. Neben drei Außenbüros in Deutschland hat die ESA weltweit neun Industrievertretungen. Rund 18 Prozent des Umsatzes werden im Export erzielt. In diesem Jahr gelang es den Grimmaer Schaltanlagenbauern, einen neuen Geschäftszweig zu erschließen. In der Abteilung „Automotive" entstehen in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie Hard- und Softwarelösungen, die bei der Produktion von Pkw zum Einsatz kommen.

Für den fachlichen Nachwuchs sorgt man bei der ESA mit zur Zeit 14 Auszubildenden und BA-Studenten. Dies sei ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen um gute Facharbeiter und Ingenieure, die den guten Ruf des Grimmaer Unternehmens und seiner Produkte auch zukünftig sicherstellen.

André Neumann

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