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Einblicke am Beruflichen Schulzentrum Grimma

Tag der offenen Tür Einblicke am Beruflichen Schulzentrum Grimma

Das Berufliche Schulzentrum in Grimma bot Besuchern bei einem Tag der offenen Tür Einblicke in zahlreichen Aus- bildungsmöglichkeiten. Dabei ging es auch um Berufe mit guten Zukunftsaussichten. Dazu gehören zum Beispiel Erzieher.

Beruf mit Zukunft: Wie Pauline Krüger haben sich auch Lysette Siegel und Juliane Groß (v.l.) für den Beruf des Erziehers entschieden.
 

Quelle: : Frank Schmidt

Grimma.  Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Grimma präsentierte sich mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit. Zum Kreis der Besucher gehörten neben Interessenten zukünftige Absolventen, die gezielt eine der drei Ausbildungsstätten ansteuerten. Etwa das Stammhaus mit seinem Fachbereich Berufliches Gymnasium in der Karl-Marx-Straße, das Labor und Werkstattgebäude für Berufe der Metall- und Kraftfahrzeugtechnik in der Gabelsbergerstraße oder die so genannte Rote Schule mit den Fachbereichen für Wirtschaft und Soziales in der Straße des Friedens.

Insgesamt werden am BSZ Grimma etwa 900 Schüler auf ihr Berufsleben vorbereitet. Die Ausbildungsstätte ist unter anderem Anlaufpunkt für zukünftige Sozialassistenten und Erzieher. Bereits jetzt würden vereinzelt Bewerbungen von Schülern mit Migrationshintergrund vorliegen. „Und wenn die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind“, versicherte Fachbereichsleiterin Ines Cyron, „werden sie auch angenommen.“ Derzeit sei aber der Anteil an Schülern aus diesem Personenkreis noch verschwindend gering. Der Bedarf indes größer.

„Erzieher mit entsprechendem Berufsabschluss werden in allen Bereichen der Gesellschaft gesucht und haben gute bis sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, sagte Cyron. Ein wesentlicher Grund sei beispielsweise der gesetzliche Anspruch auf einen Kita-Platz für jedes Kind. Aktuell werden dafür an der Roten Schule alleine in den Berufen Sozialassistent und Erzieher etwa 90 bis 100 Menschen ausgebildet. Jedoch in sehr verschiedenen Altersgruppen. Das Gros zwischen 18 und 20 Jahren, jedoch auch von Anfang bis Mitte 40, ließ Cyron aufhorchen. „Das sind Menschen, die sich neu orientieren und ein ganz konkretes Ziel vor Augen haben“, sagte Cyros. Jedoch dürften sie nicht auf einen „Altersbonus“ hoffen. „Gut aber ist, dass Klassen altersmäßig durchmischt sind. So lernen die Jungen von den Alten und umgekehrt. Diese generationsübergreifenden Erfahrungen sind gewissermaßen ein Bonus für alle“, so die Fachbereichsleiterin.

Pauline Krüger ist 18 Jahre alt und befindet sich im ersten Lehrjahr in der Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Obgleich sie schon vorher um die Schattenseiten des Erzieherberufes weiß. „Ich bin der Meinung, dass die Pädagogen entsprechend ihrer hohen Verantwortung im Umgang mit Kindern nicht ausreichend bezahlt werden“, sagte die Absolventin. Dennoch bereue sie ihre Entscheidung nicht. „Ich habe viele Geschwister und kann wohl ganz gut mit Kindern. Und ich habe daran Freude und Spaß“, erklärte sie ihre Motivation. Grundlage dafür ist ihr Realschulabschluss und eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich. Die hat sich Pauline als Sozialassistent gesichert.

Von Frank Schmidt

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