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Einblicke in Collmener Geschichte

Einblicke in Collmener Geschichte

Nur für eine Stunde öffnete die Kirchgemeinde ihr Archiv, in dem über 430 Jahre alte Schätze liegen. Bibeln, alte kurfürstliche Verordnungen und sonstige Belege dokumentieren Collmener Geschichte.

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Interessante Einblicke: Peter A. Bräuer zeigte den Besuchern einige Werke.

Quelle: Robin Seidler

Colditz/Collmen. "Das älteste Kirchenbuch stammt von 1578", erklärte Kantor Peter A. Bräuer den vielen Besuchern, die sich eingefunden hatten.

So viel Charme die rund 1000 Dokumente in dem kleinen Raum auch versprühen mögen, Umwelteinflüsse haben die Bücher arg in Mitleidenschaft gezogen. Einbände aus Eichenholz konnten nur bedingt helfen, einige Werke wurden stark von Schimmel befallen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. "Die meisten Schätze müssen restauriert werden, um sie dann auszulagern. Wichtig ist, dass sie in einen temperierten Raum kommen. Hier in der Kirche haben wir zwar ein Fenster, aber es lässt sich nicht öffnen", so Bräuer, der das Archiv als das "geistliche Gedächtnis von Collmen" bezeichnete.

Untergliedert ist es in eine Privat- und eine Volksbibliothek. Einige Werke wurden bereits nach Grimma ausgelagert, sollen aber den Weg zurück in die Heimat finden, wenn ein neuer Archiv-Platz gefunden ist. Über diesen diskutieren die Verantwortlichen noch. "Das Collmener Archiv wird wahrscheinlich in Lastau unterkommen. Dafür werden die Lastauer Unterlagen nach Colditz verlegt, weil Colditz und Lastau ohnehin eine Kirchgemeinde sind", sagte Bräuer.

Pfarrerin Angela Lau wollte sich mit diesen Gedankengängen nicht so richtig anfreunden. "Wir prüfen auch, ob das Collmener Archiv nach Colditz verbracht werden kann", erklärte sie. Letztlich sei vor allem die Finanzierung entscheidend. Dafür würden vor allem landeskirchliche Mittel sowie Eigenmittel eingesetzt. Lediglich über den Zeitpunkt sind sich die Verantwortlichen einig. Diesen Herbst soll der Umzug angegangen werden. Dafür wird auch eine Bestandaufnahme nötig sein. Lau sucht dafür noch fleißige Helfer. Diese können sich bei ihr unter der Telefonnummer 034381/4 34 72 melden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.09.2013

Seidler, Robin

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