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Grimma Eine etwas andere Berufsorientierung in Colditz
Region Grimma Eine etwas andere Berufsorientierung in Colditz
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14:15 19.05.2015
Wissen wie es geht: Pflegefachkraft Sophia Müller demonstriert hier Lisa Gerlach aus der neunten Klasse, wie die Bewohner mit einer Aufstehhilfe vom Bett in den Rollstuhl gesetzt werden. Quelle: Robin Seidler
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Colditz

Viel Herzblut und Engagement steckte sie in die Organisation.

19 Unternehmen beteiligten sich an dem Aktionstag. Unter anderem waren Friseure, Kosmetikerinnen, Bäcker und Computerspezialisten dabei. 95 Prozent der Firmen, die angesprochen worden waren, hatten sich bereiterklärt mitzuwirken.

Alle Klassen waren involviert. Sie wurden gestern in Gruppen geteilt und mussten jeweils fünf Stationen absolvieren. Jede Gruppe bestand gleichermaßen aus Mädchen und Jungen, um zu garantieren, dass sie auch die Berufe des jeweils anderen Geschlechts kennenlernen. Zudem sollten die Schüler gezielt Unternehmen ansprechen. Ein Kernpunkt war es, nach verschiedenen Kompetenzen zu suchen. Darunter fielen unter anderem die Selbstreflexion und die Team-Einschätzung.

"Wir wollen mit dem Tag die Berufsorientierung unter einem anderem Blickwinkel darstellen. Den Schülern sollen von verschiedenen Firmen Aufgaben der jeweiligen Ausbildung nähergebracht werden, die sie dann gemeinsam im Team lösen sollen", informierte Priemer.

Zu Besuch kamen unter anderem Vertreterinnen der Bildungsagentur und Landtagsmitglied Svend-Gunnar Kirmes (CDU). In die Organisation hatten sich das Bildungs- und Sozialwerk Muldental sowie die Gesellschaft Zarof aus Leipzig eingebracht.

Christina Schindler, Leiterin des Colditzer Pflegeheims "Wenceslaus Linck", brachte den Schülern die Inhalte der Arbeit im Hause und der Ausbildung näher. Pflegefachkraft Sophia Müller demonstrierte, wie die Bewohner vom Bett in den Rollstuhl gebracht werden. "Teilweise setzen wir dazu eine Aufstehhilfe namens Sara 3000 ein", erklärte sie. Hannes Lange fand die Ausführungen spannend. "Ich kann mir vorstellen, einmal Altenpfleger zu werden. Man tut auf jeden Fall etwas Gutes. Die Belastung der Schichtarbeit sehe ich nicht als Problem", sagte er.

Generell zeigten sich die meisten Schüler erfreut über das Projekt. "Wir werden heute von den Unternehmen zum Mitmachen angeregt. Ich finde diese Variante besser als die bloße frontale Vorstellung", sagte Pascal Donath, der sich unter anderem in der Frauendomäne Nägellackieren beweisen musste.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.04.2014
Seidler, Robin

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