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Grimma Elefantenrunde als Spaßfaktor in Lastau
Region Grimma Elefantenrunde als Spaßfaktor in Lastau
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05:00 21.06.2011
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Los ging es am Freitag mit einem Volleyballturnier. Die Feierlichkeiten am Sonnabend wurden im Pfarrhof mit einem Gottesdienst und einem Märchenspiel eröffnet. Anschließend ging es auf die Festwiese am Mehrgenerationenhaus. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Liedertafel Colditz und die Musikschule Fröhlich aus Rochlitz. Und auf der Festwiese gab es jede menge verlockungen.

Großer Andrang herrschte beim Bierkrugstoßen. Auf einem rund acht Meter langen Balken musste ein mit Wasser gefüllter Bierkrug so gestoßen werden, dass er möglichst zwischen einer Linie und dem Ende des Balkens mindestens mit zwei Dritteln seines Umfangs stehen blieb. Wer es schaffte und dafür für die zwei Wertungsstöße bezahlte, konnte sich ein Freibier sichern. Bernd Weckwerth schaffte es, hatte aber die 50 Cent davor nicht gelöhnt und ärgerte sich ein wenig. Dennoch fand er das Fest schön. „Der Heimatverein lässt sich immer sehr viel einfallen", meinte er.

Am Abend wurde es nochmal sportlich. Die „Laola" stand an. „Die Laola ist die Landolympiade Lastau", klärte Steffen Richter auf. In fünf verschiedenen Disziplinen konnten sich Paare mit Mitstreitern messen. „Los ging es mit Karre schieben. Dabei saß die Frau auf einer Schubkarre und musste vom Mann auf Zeit durch einen Rundkurs geschoben werden. Dabei wurden die Frauen vorher sogar gewogen. „Wir müssen ja sehen, wieviel Kampfgewicht sie mitbringen", lachte Richter. Anschließend mussten die Männer „Gülle saufen". Auch darüber schmunzelt Richter: „Die Männer sind nach dem Karre schieben meist kaputt und brauchen Etwas zu trinken. Darum dürfen sie einen Liter Bier-Cola-Gemisch so schnell wie möglich austrinken." Anschließend folgte etwas Entspannung beim Teebeutelweitwurf, bevor das Elefantenkegeln stieg. Die Teilnehmer der Elefantenrunde bekamen einen Damenstrumpf über den Kopf. Im Strumpf lag eine Kartoffel als Gewicht. Dann mussten sie mit dem baumelnden Strumpf leere Wasserflaschen umstoßen. Die letzte Disziplin hieß Eierblasen. „Unser Ei ist dabei ein Tischtennisball, der über Schnapsgläser so geblasen werden muss, dass er auf jedem Schnapsglas kurz liegen bleibt." Am besten haben die Disziplinen Steven Doempke und Freundin Anja aus Lastau gemeistert.

Am Abend wurde dann noch im Festzelt getanzt. „Super, dass das Wetter gehalten hat", freute sich Vereins-Chef Ronny Kriz. Als Überraschung gab es sogar eine Feuershow.

Robin Seidler

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