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Grimma Elektro Beckhoff baut Standort in Grimma aus
Region Grimma Elektro Beckhoff baut Standort in Grimma aus
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00:39 20.07.2015
Neue Produktionshalle: Niederlassungsleiter Thomas Schulke (l.) würde gern noch mehr Auszubildende wie Christoph Brauer (2. Lehrjahr) einstellen. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Damit vergrößerte das Unternehmen die Produktionsfläche für den Schaltanlagenbau auf jetzt 1800 Quadratmeter. 30 Mitarbeiter sind in der Abteilung beschäftigt. Insgesamt arbeiten 120 Mitarbeiter des in zweiter Generation inhabergeführten Unternehmens am Standort Grimma. In Grimma stellt Elektro Beckhoff Gebäudeverteilungen, Industrieschaltanlagen, Steuerungen für die Gebäudeautomatisierung und Energieverteiler für Solaranlagen her. "1300 Schaltschränke verlassen pro Jahr das Werk und werden in ganz Deutschland ausgeliefert", sagt Schulke.

"Wir wollen den Bau von Schaltschränken in Grimma konzentrieren", erklärte Schulke die strategische Entscheidung von Elektro Beckhoff. Denn die Schaltschränke werden vorwiegend für den Eigenbedarf produziert, da sie das Herzstück jeder Industrieanlage darstellen. Mit der Investition setzt das Familienunternehmen mit Sitz in Verl in Westfalen die seit Jahren andauernde dynamische Entwicklung des Grimmaer Standortes fort. "1992 holten Thomas Hain und Thomas Kötz die Firma aus Westfalen nach Grimma. Beide gehören seitdem zum Stammpersonal", sagt der 48-Jährige. Schon in den 90er-Jahren habe die Firma aus Westfalen erkannt, dass in Sachsen ein hohes wirtschaftliches Potenzial stecke. "Beckhoff hat mit drei Leuten in einer kleinen Werkstatt angefangen, Schaltschränke zu bauen", erinnert sich Schulke. Er selbst sei 2001 in die Niederlassung eingetreten, als 30 Mitarbeiter zum Team gehörten. "Zuvor war ich am Hauptsitz in Verl tätig", so Schulke. Beckhoff realisiert Anlagen für die Industrie, den Wohnungsbau, Krankenhäuser, Hotels und öffentliche Einrichtungen. Die Kongresshalle, das Steigenberger Hotel und das Hôtel de Pologne in Leipzig sind nur einige Referenzobjekte. "Die neue Produktionshalle mit begrüntem Dach und 22 kW-Photovoltaik­anlage bietet Platz, um Schränke verschiedener Größe zeitgleich zu bearbeiten", ergänzt der Elektromeister Tilo Hummel (51). In der lichtdurchfluteten Halle herrschen optimale Arbeitsbedingungen. Während die Qualitätskontrolle der Schränke in einem eigenen Bereich durchgeführt wird, steht die bisherige Produktionsfläche für den mechanischen Aufbau zur Verfügung. "Die Auftragsbücher sind voll, was uns fehlt, ist Personal", sagt Schulke. Deshalb sucht das Unternehmen händeringend Auszubildende und Facharbeiter. Das Familienunternehmen wurde 1953 in Verl gegründet und unterhält Standorte in Verl, Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Bielefeld, Bad Driburg, Grimma, Coswig, Frankfurt, Brehna und Ohrdruf. Es beschäftigt 600 Mitarbeiter und erzielte eigenen Angaben nach im Vorjahr einen Umsatz von 61 Millionen Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2015
Cornelia Braun

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