Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Endspurt auf Klingas Großbaustelle
Region Grimma Endspurt auf Klingas Großbaustelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:10 19.05.2015

"Dazu kommen zahlreiche Vorbuchungen durch ortsansässige Vereine und Sportgruppen."

Noch sind die Bauarbeiten auf Klingas größter Baustelle in vollem Gange. "Gegenwärtig liegen wir gut im aktuellen Bauzeitenplan. Wenn alle beteiligten Firmen ihre Termine einhalten, können wir das Zentrum voraussichtlich im Oktober dieses Jahres eröffnen", zeigt sich Bürgermeister Jürgen Kretschel (parteilos) zuversichtlich.

Mehrere Gewerke gleichzeitig sind derzeit am und im mit 1,5 Millionen Euro veranschlagten und damit bislang umfangreichsten Investitionsvorhaben der Gemeinde Parthenstein aktiv. Die Elektro-, Lüftungs- und Sanitärinstallationen stehen kurz vor ihrer Vollendung. Im großen, teilbaren Veranstaltungssaal sind mittlerweile Filzpantoffeln gefragt: Hier erhält derzeit das Parkett seinen letzten Schliff und die notwendige Ölung. Im Eingangsbereich und der künftigen Garderobe wird Guss-Terrazzo eingebaut.

Auch mit dem geplanten Interieur geht es schrittweise voran. In der vergangenen Woche wurde die Schanktheke geliefert und mit dem Einbau der Küchenmöbel aus Edelstahl begonnen.

Im Außenbereich sind erneut die Bagger im Einsatz, um das Geländeniveau an den Baukörper anzupassen und die Außenanlagen herzurichten. Auf der jüngsten Bauberatung wurden zudem Absprachen für die Gestaltung eines kleinen Kinderspielplatzes getroffen. Auch die Außenfassade, an der aktuell die Verkleidung aus Lärchenholz-Latten eingebaut wird, vermittelt inzwischen einen guten Eindruck vom künftigen Aussehen des Klingaer Dorfgemeinschaftszentrums.

Endgültig passé sind damit bald die Zeiten, in denen die gut besuchten Veranstaltungen im kleinen Kulturraum des Dorfes als "Käfighaltung" verspottet wurden. Statt 140 warten dann 330 Quadratmeter Saalfläche auf bis zu 200 Gäste. Die können auf bequemen Stühlen sitzen und haben dennoch hinreichend Platz beispielsweise zum Tanzen. Auf insgesamt 615 Quadratmetern Gebäude-Nutzfläche finden sich dann zudem eine Bar, eine modern ausgestattete Küche, eine große Garderobe, zeitgemäße Sanitäreinrichtungen und sogar eine Künstlergarderobe. Das 4650 Quadratmeter große Grundstück bietet gute Parkmöglichkeiten, eine kleine Terrasse und Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs.

Profitieren werden vom Klingaer Dorfgemeinschaftszentrum vor allem ortsansässige Vereine und Sportgruppen. Privatpersonen und Familien können den funktionalen Neubau für ihre Veranstaltungen und Feiern ebenso mieten. Attraktiv könnte der als Versammlungsstätte ausgelegte Neubau aber auch für Firmen aus der Region sein. Hierzu überarbeitet die Gemeindeverwaltung aktuell die entsprechende Nutzungssatzung.

"Ich kann mir gut vorstellen, im Oktober eine öffentliche Gemeinderatssitzung im fertiggestellten Klingaer Dorfgemeinschaftszentrum durchzuführen", überlegt Bürgermeister Kretschel. "Diese können wir dann für alle interessierten Bürger mit einer Führung durch das neue Domizil verbinden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.08.2013

Saupe, Ralf

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_26450]Muldental. Die Folgen der Flut haben Flügel: Das Juni-Hochwasser in der Region mit der anschließenden Wärme hat für Mücken optimale Fortpflanzungbedingungen geschaffen.

19.05.2015

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_26401]Muldental. "Der Tag, an dem die Mulde Geschichte(n) schrieb" - so titelte die LVZ im Muldental im August 2007. Fünf Jahre zuvor, in den Abendstunden des 12. August 2002, waren die Wassermassen des Flusses derartig rasant angeschwollen, dass einen Tag später weite Landstriche und ganze Orte komplett in den Fluten versunken waren.

19.05.2015

Die Kreisverwaltung hält sich bei der Beurteilung des Betreuungsgeldes zurück. Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger sei bisher geringer als erwartet, teilte sie auf Anfrage der LVZ mit.

19.05.2015
Anzeige