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Grimma Englisch gegen Latein
Region Grimma Englisch gegen Latein
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15:06 19.05.2015

Da bereits im März 2014 die Anmeldungen für das Gymnasium erfolgen", sagte Goecke. Wie LVZ bereits berichtete, wurde aufgrund der stagnierenden Schülerzahlen und einer geringen Akzeptanz der Vertiefungssprache Latein im Jahr 2011 die Einrichtung weiterer Klassen mit vertiefender Ausbildung zunächst ausgesetzt. "Wir haben ein Konzept in enger Abstimmung mit der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur erstellt", erklärte Goecke.

"Die Stadt als Träger der Schule unterstützt von Anfang an das Bestreben der Einrichtung, die vertiefende sprachlicher Ausbildung zu erhalten", sagte Oberbürgermeister Berger. Schließlich sei die angestrebte Vertiefungsrichtung ein Alleinstellungsmerkmal im Einzugbereich der Regionalstelle Leipzig. "Für den Grimmaer Standort spricht, dass wir über ein Internat verfügen", sagte Berger. "Unser Plus ist, dass wir seit einigen Jahren einige Projekte mit engagierten Lehrkräften bilingual umsetzen", ergänzte der Schulleiter.

Das nächste Gymnasium mit dem angestrebten Profil würde das Christoph-Graupner-Gymnasium in Kirchberg bei Zwickau sein. "Mit den dortigen Pädagogen stehen wir derzeit in einem engen Erfahrungsaustausch", sagte Goecke. Denn für die vertiefende sprachliche Ausbildung sei nicht nur die personelle Absicherung, sondern auch die Modifizierung der Stundentafel und der Lehrpläne erforderlich. Doch auch die Werbung für diese Ausbildung sei wichtig. "Wir müssen ja nicht das Fahrrad zweimal erfinden. Das Gymnasium bietet die vertiefende sprachliche Ausbildung in Englisch seit den 90er Jahren an", sagte Goecke. So waren Lehrer des St. Augustin bereits in Kirchberg. Gestern weilte eine Delegation vom Chistoph-Graupner-Gymnasium in Grimma.

Parallel dazu unternimmt das Gymnasium St. Augustin große Anstrengungen, um die naturwissenschaftliche Ausbildung attraktiver zu gestalten. "Wir haben mit der Technischen Universität Freiberg eine Kooperation vereinbart", sagte der Schulleiter. Davon verspricht er sich, dass Schüler zum Beispiel ihre besonderen Lernleistungen oder bestimmte Facharbeiten mit Hilfe der TU absolvieren können. Künftige Schüler hätten außerdem noch die Möglichkeit, ihre Facharbeit auf Englisch zu schreiben.

Guter Dinge ist der Schulleiter, da für die Anfangsphase die Schule gut gerüstet ist. Innerhalb der großen Fachkonferenz Englisch stehen vorerst vier Lehrer zur Verfügung und an Ergänzungsmöglichkeiten wird gearbeitet. "Die Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur hat uns personelle Unterstützung zu gesagt, damit wir das Projekt zügig umsetzen können. "Wir sind guter Dinge, dass wir interessierten Schülern das Konzept der vertiefenden sprachlichen Ausbildung spätestens zum Tag der offenen Tür am 8. Februar vorstellen können", sagte der Schulleiter. "Er rechne mit dem Bescheid am 2. Januar", so Goecke. "Das wäre mein schönstes Geburstagsgeschenk", bemerkte Oberbürgermeister Berger zu diesem Termin.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.12.2013
Cornelia Braun

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