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Erdbeben in Nepal: Grimmaer Verein hilft weiter

Beschwerlicher Weg Erdbeben in Nepal: Grimmaer Verein hilft weiter

Die Bilder des schweren Erdbebens in Nepal, das im April circa 9000 Menschen unter sich begrub, etwa 20.000 Menschen verletzte und weit mehr obdachlos machte, sind in der öffentlichen Wahrnehmung verblasst. Nicht aber beim Verein Nepalmed in Grimma.

Der Verein Nepalmed engagiert sich für das Amppial Hospital in Nepal. (Archivfoto)

Quelle: Privat

Grimma. Dessen Vereinsvorsitzender Arne Drews ist dieser Tage wieder in dem südasiatischen Land, um weitere Hilfen auf den Weg zubringen und Spenden zu übergeben. Lagen im Mai und Juni die Prioritäten noch bei der Versorgung der Erdbebenopfer und dem Errichten von Notunterkünften, konzentrieren sich die Bemühungen nun auf das Beseitigen von Langzeitschäden. "Der Winter steht bevor und die Menschen benötigen dringend feste Häuser", betont Drews die bevorstehenden Herausforderungen. Letztere würden erschwert werden durch politische Unstimmigkeiten zwischen Nepal und Indien, die zur Blockierung von wichtigen Handelswegen und besonders zu Engpässen bei Treibstoffen führten. Auch der Weg zum Wirkungsort des Vereins Nepalmed, dem abgelegenen Amppipal Krankenhaus, ist für die Helfer beschwerlich geworden, obgleich diese seit 2003 von Grimma unterstützte medizinische Einrichtung vom Erdbeben weitgehend verschont blieb.

Deshalb möchte Drews mit dem Honorargeneralkonsul Ram Pratap Thapa eine Kooperation zwischen den ansässigen Gesundheitsposten und dem Amppipal Krankenhaus auf den Weg bringen. Denn das kleine Krankenhaus in der Distrikthauptstadt Gorkha ist seinerzeit nahezu völlig zerstört worden, da es auf 1070 Metern Höhe liegend, nur 18 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt war. Mit der Grundsteinlegung für ein neues Gebäude, das als Schwesterunterkunft des Amppipal Krankenhauses errichtet werden soll, laufen weitere Hilfsmaßnahmen an. Finanzielle Unterstützung dafür ist der dank der Aktion "genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut" möglich geworden. Daran haben sich insgesamt 29.300 Schüler aus 268 sächsischen Bildungseinrichtungen beteiligt. So konnten am 11. Aktionstag im Juli 590.000 Euro erarbeitet werden. Ein Teil dieser Gelder kommt dem Amppipal Hospital zugute. Neben dem Gebäude werden ein neuer Krankenwagen und der Umbau der Männer- und Kinderstation in den nächsten zwölf Monaten finanziert. Darüber hinaus übergibt Drews einen neuen Jeep, der aus Spendengeldern erworben werden konnte. Damit soll ein Shuttle Service betrieben werden, um Bewohner des Einzugsgebietes gegen einen Obolus in das Krankenhaus zu bringen.

Frank Schmidt

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