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Erdmannshainer Patienten können wieder baden gehen

Erdmannshainer Patienten können wieder baden gehen

Lutz Heuser ging mit gutem Beispiel voran. Der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Erdmannshainer Sachsenklinik war in dieser Woche der Erste, der sich mit einem kühnen Hechtsprung in das alte Reha-Becken der Einrichtung stürzte, das nun ausgedient hat.

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Abbaden mit Sekt: Bauleiter Torsten Spohler, Lutz Heuser und Nikolaus Hombach (von rechts) stoßen mit Mitarbeiterinnen im alten Becken auf das sich links hinter ihnen befindende neue an.

Quelle: Roger Dietze

Naunhof/Erdmannshain. Auf ihn wie auf seine beiden Badegäste - Nikolaus Hombach, der Vertreter der Sachsenklinik-Eigentümergesellschaft, sowie Bauleiter Torsten Spohler - warteten in der Mitte des Beckens Sekt-Gläser, mit denen sie und Mitarbeiterinnen aus dem Therapie- und Reha-Bereich anstießen. Anstießen auf ein neues Becken, das in den vergangenen zwölf Monaten für reichlich 800 000 Euro gebaut wurde und sich räumlich an das alte anschließt.

"Das bisherige Becken entsprach nicht mehr neuesten Hygieneanforderungen, zudem war es an einigen Stellen undicht", begründet Heuser die Großinvestition. "Eine Modernisierung des alten hätte sich nicht gerechnet, zudem ist für uns als therapeutisch-rehabilitatorische Einrichtung die Wassertherapie ein zentrales Element, auf das wir nicht monatelang hätten verzichten können."

Als positiver Nebeneffekt bringe der Neubau für die Patienten weitere Vorteile mit sich. Heuser: "Während der Therapie haben sie aus dem neuen Becken einen schönen Blick ins Grüne, zudem ist es mit einer Tiefe zwischen 1,20 und 1,30 Metern besser für kleinere Patienten geeignet." Mit dem Neubau ergäben sich noch mehr positive Veränderungen für die Patienten. So sei geplant, den Raum des alten Beckens zu teilen und darin zum einen eine therapeutische Kneippanlage mit Wassertretbad und Saunabereich und zum anderen die Ergotherapie unterzubringen, die sich derzeit noch im Keller befindet.

Wie wichtig das Becken für die Therapie ist, verdeutlicht die Leiterin der Therapie, Doreen Anger. "Mit rund 60 Prozent unserer Reha-Patienten führen wir wassertherapeutische Maßnahmen durch, die auf die speziellen Krankheitsbilder zugeschnitten sind", sagt sie. Voraussetzung sei, dass der Patient die Bereitschaft mitbringe, das Bad zu nutzen, und nicht wasserscheu sei. "Denn Angst wirkt sich negativ auf die Therapie aus", so die Therapieleiterin.

Der Aufgabe, kleinen Schwimmanfängern die Angst vorm Nass zu nehmen, hat sich in Naunhof die ansässige Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) angenommen. Ab dem Sommer sollen erste Kurse im neuen Sachsenklinik-Becken durchgeführt werden. "Wir sind schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Alternative zum Waldbad, in dem wir zu stark vom Wetter abhängig sind", so DLRG-Vorstandsmitglied Ute Kaufmann. "Im Zusammenhang mit dem Beckenneubau haben wir eine Anfrage gestellt, die zu unserer großen Freude positiv beantwortet wurde."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2013

Dietze, Roger

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