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Erste Küken sind verschwunden – Fangnetz ist auf dem Weg nach Otterwisch

Rettungsaktion für verletzten Storch geht weiter Erste Küken sind verschwunden – Fangnetz ist auf dem Weg nach Otterwisch

Der verletzte Storch in Otterwisch ist noch immer nicht eingefangen. Küken, die mit Antibiotika versetzt wurden, und ihm zum Fraß vorgesetzt werden sollten, sind allerdings verschwunden. Vielleicht hat er die Köder gefunden. Für die Fangaktion hat sich ein Spezialist angesagt.

Der verletzte Storch in Otterwisch ist noch immer auf der Flucht.

Quelle: Klaus Döge

Otterwisch. Hat er sie gefressen oder hat er nicht? „Die am Dienstagabend ausgelegten und mit Antibiotika geimpften Eintagsküken könnten nun doch noch unserem verletzten Storch als Futter gedient haben“, mutmaßt Klaus Döge, Ortsgruppenchef des Bundes für Umwelt und Naturschutz. Zumindest waren sie am Mittwochnachmittag dann verschwunden. Und „Störchi“ wurde in unmittelbarer Nähe dieses Bereiches mehrfach gesehen. Daraufhin hat der Otterwischer Storchenvater nun weitere Küken an dieser Stelle ausgelegt.

Übernachtet hat der verletzte Weißstorch auch die Nacht zum Donnerstag wieder auf seinem elterlichen Horst. Videoaufnahmen beweisen, dass er sich – auch auf einem Bein stehend – ganz gut putzen kann. Frühzeitig gegen 5.45 Uhr sei er dann aber wieder zur Nahrungssuche abgeflogen. Sein körperlicher Zustand scheint sich zu stabilisieren, sagt Döge, der ihn mehrfach am Tag auf den Feldern um Otterwisch sucht und beobachtet.

Am Freitag soll nun auch das in Österreich per Expresslieferung bestellte abschießbare Fangnetz eintreffen. Und am Sonnabend kommt ein Fachmann von der Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg, um dem kranken Storch einzufangen. „Das ist natürlich alles sehr ungewiss, denn wir wissen ja nie – wo sich unser Storch gerade aufhält“, dämpft Klaus Döge die Erwartungshaltung etwas ein. Riesig freut sich der Otterwischer Ornithologe auch weiterhin über die vielen Spenden, die bisher eingegangen sind.

„Auch wenn die Kosten für das Fangnetz jetzt schon gedeckt sind, wird das Geld weiterhin für unsere Störche benötigt. Wir betreuen schließlich mehrere Storchenhorste hier im Umfeld.

Da müssen mal neue Horstunterlagen gebaut werden und auch die Hubsteiger bekommen wir nicht immer kostenfrei. Nicht zuletzt muss die Kameratechnik für unsere Live-Cams auch immer gewartet und einsatzbereit gehalten werden“, bekräftigt der Storchenvater.

Von Thomas Kube

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