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Grimma Erster Auftrag für Roggenmühle Grimma
Region Grimma Erster Auftrag für Roggenmühle Grimma
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08:01 03.05.2018
Grimma, Fassade der Roggenmühle Quelle: Ralf Zweynert
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Grimma

Der Wiederaufbau der Grimmaer Roggenmühle steht unmittelbar bevor. Der Stadtrat vergab jetzt den ersten Auftrag für das prestigeträchtige Vorhaben. Für die Rohbauarbeiten erhielt die Grimmaer Lechner Bau GmbH den Zuschlag. Sie reichte mit rund 767 000 Euro das günstigste Gebot ein.

Zuschlag geht an Grimmaer Firma

Nach Angaben von Hochbauamtsleiterin Ute Hoppe hatten zwar zehn Unternehmen die Unterlagen abgefordert, zur Submission hätten dann aber nur zwei Angebote vorgelegen. Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) freute sich über den Zuschlag. Es käme eine Grimmaer Firma mit einem vertretbaren Preis zum Zuge, sagte er. Die Planungsfirma hatte für den Rohbau Kosten von rund 838 000 Euro berechnet.

Neues Domizil für Seesportverein

Der Baubeschluss war bereits im März 2015 gefasst worden. Im Dezember vorigen Jahres hatte der Stadtrat dann der konkretisierten Planung und Finanzierung für die einstige Roggenmühle zugestimmt. Sie dient künftig dem Seesportverein „Albin Köbis“ als neues Domizil. Seine jetzige Unterkunft am anderen Muldeufer war beim Hochwasser jedes Mal massiv überflutet worden. Dazu gehen Stadt und Verein einen Nutzungsvertrag ein. Er ist zunächst auf 15 Jahre ausgelegt.

Kosten von 3,4 Millionen Euro

Von der früheren Roggenmühle stehen nur noch Außenwände. Der Wiederaufbau des historischen Gebäudes wird etwa 3,4 Millionen Euro kosten. Das Geld kommt aus dem Wiederaufbaufonds nach dem Hochwasser 2013 (2,4 Millionen Euro) und aus dem Städtebau-Denkmalschutzprogramm „Östliche Altstadt Grimma“ (676 000 Euro). Rund 344 000 Euro muss die Stadt selbst aufbringen.

Von Frank Prenzel

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