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Grimma Erstes richtiges Gerätehaus für Ebersbach
Region Grimma Erstes richtiges Gerätehaus für Ebersbach
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05:00 08.12.2009
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. Der überdimensionale Schlüssel, den der Bürgermeister zur Einweihung an den Ebersbacher Wehrleiter Maik Hentschel übergab (LVZ berichtete), stand dabei sicher auch symbolisch für die große Freude, mit der die Kameraden ihr neues Domizil entgegennahmen.

„Es ist unser erstes richtiges Gerätehaus“, sagte der Feuerwehrchef. „Das alte Gebäude bestand nur aus einer Halle. Diese befand sich seit Jahren auf einem Betriebsgelände.“ Sanitärtrakte und Aufenthaltsräume für die Kameraden gab es nicht. Selbst Wasser zum Händewaschen fehlte. Die Kurstadt investierte nun 230 000 Euro in den Neubau.

„Ich möchte vor allem den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft danken“, erklärte Hentschel, als er die Besucher am Sonnabend durch das neue Gerätehaus führte. Dabei zeigte er auf eine Tafel im Versammlungsraum im Dachgeschoss. Diese hatte der Heimatverein aufgestellt. Dort konnten Interessierte erfahren, dass die Wehr 1941 gegründet worden war. Sechs Wehrleiter standen ihr an sechs Standorten vor.

Zusammen mit seinen Helfern, 20 aktiven und drei nicht aktiven Kollegen, kann der Feuerwehrchef nun einen großen Aufenthaltsraum, die Kleiderkammer, den Geräteraum sowie die Sanitäranlagen nutzen. Im Haupttrakt ist das Löschfahrzeug der Feuerwehr untergestellt. Dieses hat mittlerweile 36 Jahre auf dem Buckel. „Nächstes Jahr sollen wir ein neues Gefährt bekommen. Darauf freuen wir uns schon“, so der 29-jährige Feuerwehrchef. „Dann brauchen wir nur noch einen Mannschaftstransporter“, blickte Kamerad Thomas Thorand (28) in die weitere Zukunft. Er war mit seiner Familie zum Tag der offenen Tür erschienen. Stolz erklärte Vater Steffen Thorand, dass von seinen acht Kindern fünf bei der Wehr sind. „Und für weiteren Nachwuchs wird gesorgt“, dabei zeigte er auf seine vier Monate alte Enkeltochter Neele-Marie.

Zu den Gästen gehörte Inge Schindler: „Ich war neugierig, was aus der alten Schulküche geworden ist.“ In dem Gebäude, wo jetzt die Feuerwehr untergebracht ist, arbeitete sie 16 Jahre lang. „Wo sich jetzt das Büro des Feuerwehrchefs befindet und dort, wo die Sachen der Kameraden hängen, haben wir gekocht“, so die Seniorin. Die jetzige Damentoilette sei der Abstellraum gewesen. Die Fahrzeughalle habe es nicht gegeben. Diese hatten die Kameraden angebaut.

Cornelia Braun

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