Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Fahrbahnerneuerung: S 38 zwischen Grimma und Mutzschen bis Oktober im Bau
Region Grimma Fahrbahnerneuerung: S 38 zwischen Grimma und Mutzschen bis Oktober im Bau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:37 13.07.2017
Die Schilder stehen zwischen Grimma und Mutzschen: Hier werden Fahrbahnen erneuert. Quelle: dpa
Anzeige
Grimma

Ab Montag, 17. Juli, werden auf der Staatsstraße 38 zwischen Grimma und Mutzschen zwei Fahrbahnabschnitte erneuert. Eine Woche später, am 24. Juli, wird die wichtige Verkehrsader für die Arbeiten dann voll gesperrt, teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Als Umleitung dient die Autobahn 14 zwischen den Anschlussstellen Grimma und Mutzschen. Auch Radfahrer müssen Umwege fahren. Nach Angaben von Lasuv-Sprecherin Nicole Wernicke dauern die Arbeiten voraussichtlich bis September beziehungsweise Oktober. Erneuert wird ein 700 Meter langer Abschnitt von Neunitz bis Grechwitz und ein 1,1 Kilometer langer Abschnitt nördlich von Ragewitz.

Bei Ragewitz werden ab Montag zunächst vorbereitende Tätigkeiten ausgeführt, etwa das Aufstellen der Schilder für die Umleitung und das Einrichten der Baustelle. Die bis Oktober geplante Fahrbahnerneuerung beginnt in Pöhsig am Knoten der S 38 mit dem Gewerbegebiet und endet am Knoten von S 38 und S 36 mit der nach Zaschwitz führenden kommunalen Straße. Die Staatsstraße erhält laut Wernicke einen neuen Asphaltoberbau. Der erste Bauabschnitt von Pöhsig aus hat eine Länge von 300 Meter. Gleichzeitig wird auf 650 Meter ein straßenbegleitender Rad- und Gehweg gebaut,der auf der alten S-38-Trasse verläuft. Außerdem wird im Auftrag der Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain eine Trinkwasserleitung ausgewechselt. Laut Wernicke betragen die Kosten von Straßenerneuerung und Radwegbau rund eine Million Euro, die der Freistaat Sachsen bereit stellt. Die Wasserwerke beteiligen sich mit rund 3000 Euro.

Fünf Kilometer entfernt wird voraussichtlich bis September auf einer Länge von 700 Meter die Straße zwischen Neunitz und Grechwitz erneuert. Hier werden laut Wernicke Asphalt und ungebundene Schichten der vorhandenen Fahrbahn aufgenommen, der Boden verfestigt und danach der Asphaltoberbau vorgenommen. Die Fahrbahn erhalte eine durchgängige Breite von 6,50 Meter und beidseitig erneuerte Bankette, die jeweils einen halben Meter breit sind. Die Zufahrten zu den Erschließungswegen und Grundstücken würden baulich angepasst. Wie bei Ragewitz werden ab dem 17. Juli zunächst die Schilder für die Umleitung aufgestellt und die Baustelle eingerichtet. Ab 24. Juli wird dann unter Vollsperrung in zwei Abschnitten gebaut. Der Abzweig Ziegeleistraße trennt beide Baubereiche. Der Freistaat lässt sich die Erneuerung dieses Teilstücks der S 38 etwa 520 000 Euro kosten.

Betroffen von der S-38-Sperrung ist auch die Umleitung zwischen Grimma und Nerchau. Wie berichtet, wird auf der S 11 bei Dorna eine Stützwand erneuert, der Verkehr wird deshalb seit längerem über die S 38 nach Pöhsig und weiter nach Schmorditz geführt. Während der Bauzeit auf der S 38 wird die Umleitung für die S 11 nun über die Bundesstraße 107 und Trebsen erfolgen, so Wernicke auf LVZ-Nachfrage.

Das Lasuv bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die mit dem Bau verbundenen Umleitungen und Erschwernisse.

Von Frank Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Noch ein bissel schöner soll es werden in der Tagespflege, die das Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental in Tanndorf betreibt. Geplant ist, einen Pavillon im Freien aufzustellen, damit sich die betagten Gäste aus Colditz und Umgebung noch wohler fühlen. Vielleicht findet die etwas versteckt liegende Einrichtung damit etwas mehr Zuspruch.

16.07.2017

Der RFV Grimma bereitet das traditionelle Dressur- und Springreiten auf den Böhl’schen Wiesen in Grimma vor. Teilnehmer aus ganz Sachsen werden am 15. und 16. Juli erwartet. Die Wettkämpfe beinhalten Prüfungen der Klassen E bis M im Springen sowie E, A und L in der Dressur.

16.07.2017

Das 211 Einwohner zählende Dorf Zschoppach beteiligt sich erneut am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Bereits beim zweiten Landeswettbewerb 1994 setzte sich Zschoppach durch und erreichte einen 11. Platz.

16.07.2017
Anzeige