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Feuer in geplanter Grimmaer Asylunterkunft

OAZ ermittelt wegen Brandstiftung Feuer in geplanter Grimmaer Asylunterkunft

Donnerstagmorgen ist ein Brand in einem Gebäudekomplex im Grimmaer Gewerbegebiet Süd ausgebrochen. In dem mehrstöckigen Haus sollen Asylbewerber untergebracht werden. Ein technischer Defekt sei als Ursache für das Feuer auszuschließen. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

In der geplanten Grimmaer Flüchtlingsunterkunft hatte es am Donnerstagmorgen gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Quelle: Frank Schmidt

Grimma. Das Feuer war zwischen 6.30 und 7.25 Uhr in einem Raum in der 4. Etage des landläufig als "Roter Ochse" bekannten Hauses ausgebrochen. Das Zimmer brannte laut Polizei vollständig aus, ein Nachbarraum wurde durch Ruß und Qualm ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. In dem fünfgeschossigen Komplex sollen bereits bauliche Vorbereitungen für die Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft durchgeführt worden sein. Das Untergeschoss der ansonsten leer stehenden Immobilie wird im Moment noch von einzelnen Unternehmen genutzt. Diese hätten durch den Brand keinen Schaden erlitten, erklärten Einsatzkräfte vor Ort.

Noch am Morgen hatten Brandursachenermittler der Kriminalpolizei ihre Untersuchungen aufgenommen. Diese könnten einen technischen Defekt als Ursache für den Brand ausschließen, wie die Polizei am Nachmittag erklärte. Es sei von Brandstiftung auszugehen. Da das Objekt als Asylbewerberunterkunft vom Landratsamt in Erwägung gezogen wurde und eine politisch motivierte Tat in Betracht kommen könnte, ermittelt nun das Operative Abwehrzentrum (OAZ).

Am Donnerstag war ein Brand im Gebäudekomplex "Roter Ochse" im Grimmaer Gewerbegebiet Süd ausgebrochen.

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Hinweise auf mögliche Täter gibt es noch nicht. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen und Fahrzeuge an dem Bürokomplex in den Morgenstunden beobachtet haben.

Die Firma Taiga Holzhaus GmbH hatte beim Landratsamt in Borna einen Bauantrag gestellt. Das Unternehmen mit Sitz in Dötlingen will das Objekt sanieren und als Asylunterkunft zur Verfügung stellen. Die Eignung des Gebäudes 57 inmitten des Gewerbeparkes werde geprüft, teilte das Landratsamt mit.

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