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Grimma Feuer und Flamme für heißen Sport
Region Grimma Feuer und Flamme für heißen Sport
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09:30 13.09.2010
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. Denn der 20. Sachsenpokal der Feuerwehren lädt am Sonnabend zu feurigen Wettkämpfen in Uniform.

„Lauf, Biene, renne, renne, lauf!", Wolf-Dieter Lavatsch schreit sich die Kehle aus dem Hals. Er fiebert am Streckenrand mit. Und der Funke springt über. „Biene" schafft die 100 Meter auf der Bahn in guter Zeit. „21.42 Sekunden. Ich bin sehr zufrieden", freut sich Lavatsch. Denn nun hat sein Team aus Mecklenburg-Vorpommern noch alle Chancen auf den ersten Platz im Deutschland-Cup, denn der Wettkampf am Sonnabend in Brandis zählt gleichzeitig als Wertung für den Deutschland-Cup.

„Hier sind alle Spitzenmannschaften vertreten", sagt Thomas Angeli, Organisator von der Brandiser Feuerwehr. „Das Beste was Deutschland derzeit im Feuerwehrsport zu bieten hat", ergänzt er. Schließlich sei der Sachsenpokal derzeit der bedeutendste Wettkampf des Feuerwehrsports im Land. Bis in die späten Abendstunden des Vortages liefen die Vorbereitungen der Brandiser Kameraden auf Hochtouren. „Wir haben bis 22 Uhr gearbeitet, um den Schützenplatz wettkampftauglich herzurichten." Bis vor kurzen waren hier nämlich noch bei Baumaßnahmen Bagger und anderes schweres Geschütz im Einsatz. Schwere Beine durch harte Wettkämpfe bestimmten indes am Sonnabend sechs Stunden lang das Bild des feurigen Vergnügens. Insgesamt waren 30 Teams Feuer und Flamme, sie wettereiferten in fünf Disziplinen um den Sieg. So galt es im Löschangriff, in der Feuerwehrhindernisstaffel, dem 100 Meter Lauf, im Hakenleitersteigen für die Männer und in der Gruppenstafette für die Frauen gute Ergebnisse zu erzielen. Neben Schnelligkeit, Ausdauer und genügend Luft zählt auch das Können spezieller Handgriffe der Floriansjünger in der Wertung und mache die Kameraden so fit für die eigentlichen Einsätze. Belohnt für ihren Einsatz in Brandis wurden beim 20. Sachsenpokal die Teams aus der Lausitz bei den Männern sowie aus Mecklenburg-Vorpommern bei den Frauen. Sie sicherten sich Platz eins. Die Vorjahressieger aus dem Muldental erreichten diesmal nicht die vorderen Plätze. Die Frauen kamen nur auf den vierten und die Männer auf den siebenten Rang. Für Wolf-Dieter Lavatsch und sein Team aus Mecklenburg Vorpommern hat es indes geklappt. Platz eins auch in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups. „Wir waren schon Jahre nicht mehr hier bei diesem Wettkampf." Doch diesmal hat sich die weite Reise nach Brandis für die Nordlichter gelohnt. „Es herrschen sehr gute Bedingungen hier."

Linda Dietze

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