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Grimma Feuerwehrjubiläum und Lindenfest: Nerchauer feiern im Doppelpack
Region Grimma Feuerwehrjubiläum und Lindenfest: Nerchauer feiern im Doppelpack
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11:30 13.06.2016
Herr der Uhren: Frank Meyer zeigt seine Sammlungsstücke.   Quelle: Foto: Roger Dietze
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Nerchau

 Feiern im Doppelpack hieß am Sonnabend das Motto in Nerchau. Während die Freiwillige Feuerwehr der Muldenstadt anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihrer Jugendwehr zu einem Programm vor das Gerätehaus eingeladen hatte, veranstaltete der Heimatverein im Heimathaus sein 11. Lindenfest. Pünktlich dazu öffnete eine Sonderschau mit rund 100 Uhren aus der Sammlung von Frank Meyer ihre Pforten. Der 63-jährige Fremdiswalder hatte dem Heimatverein vor zwei Jahren bereits Ausstellungsstücke zu einer Rundfunkausstellung zur Verfügung gestellt und zeigt nun bis zum Jahresende in Bahnhofstraße unter dem Motto „Die Kunst der Uhren“ Zeitmesser von 1900 bis in die Moderne.

„Alles, was alt ist, weckt mein Interesse“, sagt der gelernte Elektriker. Motiviert ist auch die Heimatvereinsvorsitzende Elke Weniger mit ihrem kleinen Vereinsteam, die Heimatgeschichte in Nerchau am Leben zu erhalten. „Wir haben in diesem Jahr bereits Renovierungsarbeiten im oberen Stockwerk des Heimathauses durchgeführt, schrittweise will ich nun die Räumlichkeiten so umgestalten, dass die Besucher die Themen besser erkennen können“, so die Vereinschefin. Ein gemeinsames Fest mit der Feuerwehr habe sich dieses Jahr angeboten. Für die Jugendarbeit ist frischer Wind in Person von Claudia Ackermann eingezogen. Die 26-Jährige, die selbst die Nerchauer Jugendwehr durchlaufen hat, übernahm zu Jahresbeginn das Amt des Jugendwarts von Jens Müller und hofft darauf, künftig auch verstärkt Mädchen für die Nerchauer Brandschützer gewinnen zu können. „Es gibt bereits erste Anzeichen, dass dies funktionieren könnte, grundsätzlich ist die Werbung um den Feuerwehr-Nachwuchs in Nerchau aber keine einfache Sache“, sagt Müller als Mitglied der aktiven Feuerwehr, die sich mit knapp zehn Jugendwehr-Mitgliedern perspektivisch auf dünnem Eis bewegt.

Nur träumen kann Wehrleiter Patrick Hirsch von jenen Zeiten in den 90er-Jahren, in denen in Spitzenzeiten über 30 Mädchen und Jungen die Nerchauer Wehr verstärkten. „Wir zeigen im Kindergarten Präsenz und nehmen Kinder bereits ab sechs Jahren auf, ich bin deshalb zuversichtlich, dass auch unsere Jugendwehr wieder wachsen wird“, so Ackermann.

Die Nerchauer Brandschützer zeigten im Rahmen eines Löschangriffes und einer nachgestellten technischen Hilfeleistung ihr Können und informierten zudem über das Verhalten bei Bränden. Ferner umfasste das Rahmenprogramm einen Kinderflohmarkt sowie Darbietungen der Kindertagesstätte sowie der Musikschule Fröhlich.

Von Roger Dietze

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