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Firebirds-Festival am Trebsener Schloss: Herzensprojekt mit weit mehr als nur Musik

5. Auflage Firebirds-Festival am Trebsener Schloss: Herzensprojekt mit weit mehr als nur Musik

Was macht man in Augsburg an einem sonnigen Wochenende Anfang Juli? Man dockt den Wohnwagen ans Auto und begibt sich auf den Weg nach Trebsen zum Firebirds-Festival! Für die beiden Schwaben Dana und Siggi Moonden jedenfalls war die wiederholte Teilnahme m Firebirds-Festival die beste Entscheidung, die sie treffen konnten.

Sie machen den Traum perfekt: Amerikanische Oldtimer, wie sie in den 50ern fuhren.

Quelle: Roger Dietze

Trebsen. Was macht man in Augsburg an einem sonnigen Wochenende Anfang Juli? Man dockt den Wohnwagen ans Auto und begibt sich auf den Weg nach Trebsen zum Firebirds-Festival! Für die beiden Schwaben Dana und Siggi Moonden jedenfalls war die wiederholte Teilnahme an der Retro-Veranstaltung, die am Wochenende in und rund um das Trebsener Schloss zum fünften Mal über die Bühne ging, die beste Entscheidung, die sie treffen konnten.

„Die Kombination aus alten Fahrzeugen, Musik der 50er- und 60er-Jahre und das Rockabilly-Ambiente mit den vielen im Geist vereinten Menschen ganz unterschiedlichen Alters macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus“, so die beiden Mittsechziger unisono. Keine Frage, das Firebirds-Festival ist ein nationales und sogar internationales Event. Zum einen hinsichtlich der auf ihm aufspielenden Musiker, zum anderen wegen der auch von jenseits der deutschen Grenzen kommenden Gäste.

Eine der vielen Bands, die aufspielte

Eine der vielen Bands, die aufspielte: The Rob Ryan Roadshow.

Quelle: Roger Dietze

Warum sie kommen, weiß Firebirds-Bassist und Hauptorganisator Konrad Schöpe. „Unser Festival ist mit ähnlichen Veranstaltungen in England und Spanien vergleichbar, entsprechend ziehen wir auch internationales Publikum an“, so das Gründungsmitglied der Leipziger Kult-Band. Nichtsdestotrotz sei das Trebsener ein kleines, gleichwohl mit großem Aufwand organisiertes Festival.

„Wir haben uns 2012 in die Rolle unserer Gäste hineinversetzt und uns gefragt, was diese sich wünschen würden“, so Schöpe. Herausgekommen ist eine Drei-Tage-Veranstaltung, die auch in diesem Jahr voll gepackt mit Angeboten rund um die Zeit des Rockabilly und des Rock ’n’ Rolls war.

Er versteht sein Handwerk

Er versteht sein Handwerk: Silvio Swiezewski gab Retra-Schildern den letzten Schliff.

Quelle: Roger Dietze

So boten erneut Friseure den Festival-Besuchern ihre Dienste an, kamen Liebhaber jener Zeit auf einem Retro- und Vintagemarket auf ihre Kosten, auf dem Rock ’n’ Roll-Bedarf von der Pomade über die stilechte Bekleidung samt passendem Schuhwerk bis hin zu den Accessoires angeboten wurde. Im Rahmenprogramm warteten diverse Workshops – von Hula Hoop über Boogie Piano und Kontrabass bis hin zu Schminken, Tanzen und Hair Styling – auf die Festivalbesucher, derweil vor dem altehrwürdigen Trebsener Gemäuer schwerpunktmäßig US-amerikanische Oldtimer mit dem Mindestbaujahr 1969 Aufstellung genommen hatten.

Weil naturgemäß kein Rockabilly- und Rock ’n’ Roll-Festival ohne Musik denkbar ist, hatten sich Konrad Schöpe und seine Mitstreiter auch in diesem Jahr ins Zeug gelegt, um ein abwechslungsreiches Programm auf die diversen Bühnen zu zaubern. Auf diesen gaben sich auch die Gastgeber selbst die Ehre. Zum einen am Freitag, um sich musikalisch von ihrem langjährigen Saxofonisten „Massa“ zu verabschieden, und zum anderen am Sonntag im Rahmen des großen Abschlusskonzerts.

Weil nach dem Firebirds-Festival auch schon wieder vor dem Firebirds-Festival ist, steht bereits der Termin im nächsten Jahr: 30. Juni bis 2. Juli 2017. Unabhängig davon, ob sich Auflage Nummer fünf auch finanziell für die Organisatoren gerechnet hat. „Für uns ist dieses Festival ein Herzensprojekt, in das wir neben Kraft, Liebe und Energie auch viel Geld hineinstecken, was wiederum deshalb möglich ist, weil wir als Band sehr gut nachgefragt sind“, erklärt Konrad Schöpe.

Von Roger Dietze

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