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Grimma Flut sorgt für kurze Nächte
Region Grimma Flut sorgt für kurze Nächte
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14:31 19.05.2015
Freudiges Ereignis 2013: Die Flut zerstört das Schlauchboot der Kameraden aus Nerchau. Dafür erhalten sie ein größeres von der Grimmaer Wehr. Quelle: Andreas Röse

"Anfang Juni dann begann eine der einsatzträchtigsten Zeiten in der Geschichte der Nerchauer Wehr", so der Wehrleiter Martin Heymer. "Für unsere Kameraden gab es nur kurze Nächte. Die Pegel der Flüsse unter anderem der Mulde stiegen unaufhaltsam", sagte Heymer. Während noch in der Nacht am 2. Juni Bäume beseitigt werden mussten, die sich quer über die Straßen aufgrund der langen regnerischen Tage gelegt hatten, wurden die Kameraden ab Mittag nach Grimma gerufen, um Personen in der Altstadt zu evakuieren, Sandsäcke zu beschaffen und die Versorgung der Einsatzkräfte zu sichern. Doch auch in Nerchau selbst führte der Starkregen dazu, dass Keller vollliefen und ausgepumpt werden mussten. Am 3. Juni 2013 unterstützten die Nerchauer Kameraden die Evakuierung mit Booten aus der Grimmaer Innenstadt und der Senioren aus dem Altenpflegeheim. Mehrfach wurden die Kameraden nach Bahren und Golzern gerufen. Unermüdlich waren die Kameraden bei der Beseitigung des Flutschlammes in der Grimmaer Altstadt am 6. und 7. Juni im Einsatz. Gleichfalls beim Großbrand des Flutmülls im alten Massa-Gelände in Grimma zeigten die Kameraden Präsenz. Bis zum Jahresende wurden die Florianjünger noch zu mehreren kleineren Bränden gerufen. Der letzte Einsatz 2013 im Autohaus Kretzschmar in Grimma verlangte jedoch von der Kameraden erneut große Anstrengungen. Sie unterstützten die Löscharbeiten der Feuerwehr Grimma. Insgesamt leisteten die Kameraden fast 1430 Stunden im vergangenen Jahr. Heymer appellierte an die Kameraden, sich verstärkt um die Nachwuchsgewinnung zu kümmern. Auch dankte er den Florianjüngern für die 3310 Stunden, die sie in ihre Ausbildung investiert hatten. Die Jahreshauptversammlung wurde zum Anlass genommen, um Wolfgang Pretzsch für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen in Gold und Uwe Frauenlob für zehn Jahre Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen in Silber zu ehren. Außerdem konnten sieben Kameradinnen und Kameraden befördert werden. Dazu gehörten unter anderem Patrick Hirsch (Hauptlöschmeister), Steve Kullig (Brandmeister)und Jens Schühmann (Löschmeister).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.03.2014
Cornelia Braun

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