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Flut zerstört Küche und Herd

Flut zerstört Küche und Herd

"Bis hier stand das Wasser", sagt Göschenhaus-Mitarbeiter Thorsten Bolte und zeigt auf die Linien an der Wand, reichlich einen Meter tiefer als die Markierung der Flut von 2002. Damals waren die Original-Wandgemälde aus dem Jahr 1632 arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

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Überstanden die Flut: Der Federhefter und die Tiegeldruckpresse im Seume-Haus werden von Thorsten Bolte begutachtet.

Quelle: Silke Hoffmann

Dieses Mal reichte die braune Brühe nicht ganz bis dahin.

"Am Sonntag, als sich das Wasser ankündigte, wurden in einem Großeinsatz alle wertvollen Dinge ausgeräumt und nach Hohnstädt ins Göschenhaus gefahren", so Bolte. Dazu gehörten die Stücke der gegenwärtigen Ausstellung "200 Jahre Grimmaisches Wochenblatt", ein alter schöner Sekretär, Tische, Stühle, ein Diorama zum Göschengarten und Tafeln zu Seumes Leben. "Der Federhefter und die Druckpresse waren zu schwer, aber wir werden beides säubern, so dass die alten Druck-Utensilien wieder attraktiv ausschauen." Nicht zu retten gewesen sei das Inventar im hinteren Raum - eine kleine Küche, der Herd, die Tür zur Toilette-

Viele fleißige Helfer habe es gegeben, als die Flut zurück gegangen war. Der Schlamm wurde aus den Räumen entfernt, viele Kärcher kamen zum Einsatz. "Wir hoffen, dass wir vielleicht im Oktober so weit sind, dass die Besucher wieder ins Seume-Haus kommen können", meint der Göschenhaus-Mitarbeiter. Noch sei nicht klar, ob und wie weit die Wände abgehackt werden müssen, wie stark das Wasser geschadet habe. Bis zur Sanierung der traditionellen Stätte auf dem Markt werden geplante Vorträge, Druck- und Kunstprojekte im Hohnstädter Göschenhaus oder in anderen Räumen der Grimmaer Innenstadt stattfinden.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2013

Silke Hoffmann

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