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Flutmauer in Grimma soll 2018 funktionsfähig sein

Hochwasserschutz Flutmauer in Grimma soll 2018 funktionsfähig sein

Die Flutschutzmauer, die Grimma vor einem Hochwasser schützen soll, wird voraussichtlich 2018 funktionsfähig sein. Das teilte eine Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung mit. Bis zur Fertigstellung wolle die Kommune auf eigene Faust sicherstellen, dass ein Mulde-Hochwasser der Stadt nichts anhaben kann.

Von der 2,1 Kilometer langen Schutzmauer sind oberirdisch 1,4 Kilometer fertig. Unterirdisch ist das Bauwerk schon komplett.

Quelle: dpa-Zentralbild

Grimma. Die Flutschutzmauer, die Grimma vor einem Hochwasser schützen soll, wird voraussichtlich 2018 funktionsfähig sein. Das teilte eine Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung mit. Die Stadt Grimma will bis dahin auf eigene Faust sicherstellen, dass ein Mulde-Hochwasser in diesem oder im nächsten Jahr der Kommune nichts anhaben kann.

Es stünden rund 100 sogenannte Big Packs bereit, die mit Sand gefüllt die Löcher in der 2,1 Kilometer langen Schutzwand stopfen könnten, sagte Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). Dazu erarbeite ein Planungsbüro gerade ein Konzept, wie hoch die Big Packs gestapelt werden müssten.

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Die Flutschutzmauer in Grimma soll voraussichtlich 2018 funktionsfähig sein. Von der 2,1 Kilometer langen Schutzmauer sind oberirdisch 1,4 Kilometer fertig. Unterirdisch ist das Bauwerk schon komplett.

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„Wenn dieses oder nächstes Jahr ein Hochwasser kommt, wollen wir nicht davon abhängen, dass irgendeine Stahlbaufirma ein Tor noch nicht eingehängt hat“, sagte Berger. Von der 2,1 Kilometer langen Schutzmauer sind oberirdisch 1,4 Kilometer fertig. Unterirdisch ist das Bauwerk schon komplett. Die Landestalsperrenverwaltung geht von Baukosten von 45 bis 50 Millionen Euro aus. Endgültig fertig werde die Mauer 2019 sein – inklusive Begrünung und abgebauter Baustelleneinrichtungen. Grimma war 2002 und 2013 schwer vom Hochwasser der Mulde verwüstet worden

Von LVZ

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