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Flutschäden am Mutzschener Wasser werden beseitigt

Freier Durchfluss Flutschäden am Mutzschener Wasser werden beseitigt

In diesen Tagen hat die Beseitigung der Flutschäden am Mutzschener Wasser begonnen. Das Vorhaben soll möglichst bis Ende November abgeschlossen werden. Es beinhaltet nicht nur die Instandsetzung des Bachlaufs, sondern auch Arbeiten an den Brücken.

Mario Raszyk (vorn) und Frank Bloy von Straßenbau Kunze beräumen und sichern das Widerlagers des alten Viaduktes bei Neichen. Das intakte Bauwerk führt über das Mutzschener Wasser und diente einst als Bahndamm für die frühere Muldentalbahn. Heute werden Brücke und Damm als Radweg zwischen Grimma und Wurzen genutzt.

Quelle: Thomas Kube

Trebsen/Neichen. Den Auftrag hatte der Stadtrat Trebsen in seiner jüngsten Sitzung an die Straßenbau Kunze GmbH aus Grimma für eine Summe von 62.081 Euro vergeben. Sie hatte von den sieben Bietern die wirtschaftlichste Offerte unterbreitet. Zwei Unternehmen, die einen Festpreis ins Spiel brachten, kamen nicht zum Zuge. "Die Förderstelle hält uns immer an, keine Pauschale zu nehmen. Sie will wissen, was am Ende tatsächlich geleistet wurde", begründete Bauamtsleiterin Marika Haupt die Entscheidung. Die Sanierung würden Bund und Freistaat im vollen Umfang über ihre Beihilfen zur Beseitigung der Hochwasserschäden von 2013 finanzieren.

Zunächst sollen die Sedimente aus dem Bachlauf entnommen werden. Wenn es die Schadstoffanalyse erlaubt, werden sie an den Gewässerrandstreifen eingebaut, anderenfalls müssen sie fachgerecht entsorgt werden.

Die umgeknickten Bäume, Altholz, Verkrautungen und das restliche organische Material sollen so weit entfernt werden, dass ein ordnungsgemäßer Abfluss gewährleistet werden kann und das Material beim nächsten Hochwasser nicht sofort wieder in den Bach eingetragen wird. Im Bereich des Naturdenkmals Fasanerie, von der Mündung bis zur Weißen Brücke, sind keine umfangreichen Arbeiten vorgesehen. Die Sohlschwelle mit ihrem nicht mehr funktionstüchtigen Absperrbauwerk zur Aufnahme von Staubohlen, nördlich der Weißen Brücke gelegen, wird zur Verbesserung der Gewässerdurchgängigkeit komplett abgerissen.

Ein altes Betonfundament, das sich nach der Burkartshainer Brücke im Bachbett befindet, wird ebenfalls komplett beseitigt. Zur Böschungssicherung und Gewässerbeschattung sollen die Gewässerrandstreifen wieder mit Gehölzen bepflanzt werden.

Die Schäden an der Weißen Brücke, über die die Staatsstraße 47 führt, und an der Burkartshainer Brücke werden beseitigt. "Wir wollten auch die Rohr- und die Tiefbrücke zurückbauen", erläuterte Marika Haupt. Der Landwirtschaftsbetrieb Kupfer habe jedoch signalisiert, dass er sie später vielleicht einmal braucht. So wäre mit ihm als Eigentümer der Grundstücke eine Vereinbarung geschlossen worden, dass er die Unterhaltung übernimmt. Eine Frist, bis wann er etwas an den Bauwerken getan haben muss, sei nicht festgesetzt worden. Fördermittel, so Kämmerer Tilo Müller, könnten die Kupfers dafür nicht mehr in Anspruch nehmen, weil die gesetzliche Frist abgelaufen ist.

Da die Stadt Trebsen somit bei beiden Brücken aus der Verantwortung ist, wurde die Sanierung insgesamt billiger. 255.000 Euro stehen zur Verfügung. "Wir haben also genügend Puffer, wenn am Bach etwas teurer werden sollte", so Haupt.

Frank Pfeifer

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