Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Förderverein des Naunhofer Gymnasiums ruft alle an einen Tisch
Region Grimma Förderverein des Naunhofer Gymnasiums ruft alle an einen Tisch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:11 19.05.2015

Für die Schule sieht der Verein eine Zukunft und vertritt diese Meinung öffentlich.

Nachdem schon an verschiedenen Stellen im Stadtbild Aufkleber mit der Aufschrift "Ich unterstütze unser Freies Gymnasium Naunhof" prangen, bringt der Förderverein jetzt ein A4-Blatt in Umlauf, auf dem er Argumente für eine Sicherung der Einrichtung an der Wiesenstraße aufzählt.

"Naunhof braucht tatkräftige Bürger, die zu den begonnenen Projekten der Stadt stehen", heißt es in dem Schreiben. "Eines der wichtigsten Projekte ist das Freie Gymnasium Naunhof."

Durch die Einrichtung stünde den Kindern vom Kindergarten an bis zum Ausbildungsbeginn oder Studium ein durchgängiges Bildungsangebot in der Stadt zur Verfügung. Das Gymnasium mache somit den Standort Naunhof für junge Menschen attraktiver und schaffe Perspektiven für junge Familien. Es sichere die eigenständige Zukunft der Stadt als regionales Zentrum, stärke die Wirtschaft und das kulturelle Leben, vermittle als freie Schule erweiterte Bildungsangebote sowie individuellere Betreuung und ermögliche den Kindern kurze Wege. Außerdem, so argumentiert der Förderverein, koste es die Stadt weniger Geld als die anderen Schulformen.

Zocher hatte, wie berichtet, am 10. April im Ortschaftsrat von Erdmannshain/Eicha/Albrechtshain angesprochen, dass die Stadt mehr Geld für den laufenden Betrieb des Gymnasiums zuschieße, als dies das Schulgesetz erlaube. Außerdem bezeichnete die Kommunalaufsicht im Landratsamt in diesem Zusammenhang die Finanzierung des ersten Bauabschnitts als unerlaubtes kreditähnliches Geschäft. Die Trägergesellschaft des Gymnasiums, die Da-Vinci-Campus Nauen gGmbH, bedauerte daraufhin, dass der Bürgermeister "nicht Lösungen möglicher Probleme mit dem Schulträger gesucht hat, bevor Vertreter der Öffentlichkeit und der Presse informiert wurden." Dies habe zu einer Verunsicherung von Schülern, Eltern und Angestellten geführt.

Der Förderverein meint dazu: "Es gibt momentan zwei juristische Probleme, die lösbar sind, ohne dass es die Stadt einen Cent mehr kostet." Er ruft alle Beteiligten an einen Tisch, um die Hindernisse zu beseitigen. Gestern Abend sollte das Thema auch in der Stadtratssitzung besprochen werden, zu der viele Besucher erwartet wurden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2013

Pfeifer, Frank

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen Schaden von zig Millionen Euro hat vermutlich der Brand am 5. April in einer Halle auf dem Gelände der ehemaligen Lindhardter Kaserne verursacht. Über 90 Verlage aus dem deutschsprachigen Raum, deren Bücher dort eingelagert waren, sind betroffen.

19.05.2015

Die warmen Temperaturen nach dem langen Winter locken viele Menschen hinaus in die Natur - auch die Hundebesitzer. Die Initiative "Natürlich Jagd" sieht das nicht ohne Skepsis.

19.05.2015

Hoch kochten die Emotionen nach dem LVZ-Beitrag "Naunhofer Gymnasium steht auf der Kippe" vom 12. April. Sollte der neue Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) tatsächlich die erst im vergangenen Jahr in Betrieb gegangene Bildungsstätte in Frage stellen? Vorgestern Abend stand er auf einem außerordentlichen Elternabend Rede und Antwort.

19.05.2015
Anzeige