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Freies Gymnasium in Naunhof erhält zweites Schulhaus

Große Pläne Freies Gymnasium in Naunhof erhält zweites Schulhaus

Guter Hoffnung zeigt sich Kathrin Mayer, Leiterin des Freien Gymnasiums Naunhof. Pünktlich zu Beginn des nächsten Schuljahres soll der Erweiterungsbau der Bildungsstätte an der Wiesenstraße stehen, falls die Arbeiten reibungslos über die Bühne gehen. Am Freitag, 9. Oktober, wird der erste Spatenstich für das 2,4 Millionen Euro teure Vorhaben gesetzt.

Stattlich: So soll der neue Komplex, von der Wiesenstraße aus betrachtet, aussehen. Vorn die einstöckige Mensa, hinten das Unterrichtsgebäude.

Quelle: S.ai GmbH

Naunhof. Guter Hoffnung zeigt sich Kathrin Mayer, Leiterin des Freien Gymnasiums Naunhof. Pünktlich zu Beginn des nächsten Schuljahres soll der Erweiterungsbau der Bildungsstätte an der Wiesenstraße stehen, falls die Arbeiten reibungslos über die Bühne gehen. Am Freitag, 9. Oktober, wird der erste Spatenstich für das 2,4 Millionen Euro teure Vorhaben gesetzt.

„Jeder, der sich für unsere Schule interessiert, ist willkommen dabei zu sein“, lädt die Leiterin ein. Im Beisein der Eltern wird 11 Uhr aus allen Klassen ein Vertreter einen Spaten zur Hand nehmen. Außerdem haben sich die Schüler ein kleines Programm ausgedacht.

„Ich bin froh, dass der Bau jetzt beginnt und das Schuljahr in einem ruhigen Rahmen verläuft“, so Mayer. „Ein sichtbares Zeichen, dass wir einen festen Platz in Naunhof gefunden haben. Es gibt Schülern, Eltern und Kollegen Sicherheit.“ Wie berichtet, waren unter der Regie des neuen Bürgermeisters Volker Zocher (parteilos) die Verträge um die freie Bildungsstätte, die die Rechtsaufsicht des Landkreises beanstandet hatte, neu geregelt worden. Das hatte zunächst für mächtige Diskrepanzen zwischen Kommune und dem Träger, der Da-Vinci-Campus Nauen gGmbH, geführt. Unter Vermittlung von Stadtrat Gerold Meyer (CDU) kamen sich beide Seiten näher, so dass jetzt ein entspanntes Verhältnis zwischen ihnen herrscht.

Die Stadt stellte dem Campus das Land für den Erweiterungsbau per Erbpacht zur Verfügung. Ansonsten ist die Kommune aus der Finanzierung aber raus, diese übernimmt die gemeinnützige Gesellschaft aus eigener Tasche. „Die Fördermittel, die wir beim Freistaat beantragt hatten, wurden leider nicht bewilligt“, sagt Kathrin Mayer. „Das ist traurig, da wir eine der sieben Schulen in Sachsen sind, die durch die vierjährige Wartefrist eine größere Finanzierungsleistung tragen mussten.“ Erst seit dem 1. August sei diese Frist vorbei, so dass das Gymnasium jetzt auch die normalen staatlichen Zuschüsse für den laufenden Betrieb erhält.

Zügig hatte die Kommune in diesem Jahr das Baufeld freigemacht. Es liegt, von der Wiesenstraße aus gesehen, rechts neben dem Feuerwehrgerätehaus und damit nicht direkt angrenzend an das erste Gymnasiumsgebäude, das 2012 eingeweiht worden war. Beide Standorte werden durch einen Fußweg verbunden, damit die Floriansjünger dazwischen ihren lange versprochenen Übungsplatz bekommen können.

Entstehen soll nach den Planungen des Leipziger Architekten- und Ingenieurbüros S.ai von Marco Stelzel ein Komplex aus zwei Gebäuden. Das eine ist ein Zweigeschosser, der mit dem schon stehenden Haus fast baugleich ist und mit ihm auch hinten in einer Flucht abschließt. In ihm sollen neun Unterrichtsräume eingerichtet werden, damit könnte das Gymnasium dann durchgängig von der fünften bis zur zwölften Klasse zweizügig gefahren werden.

An das neue Schulgebäude wird, etwas versetzt, ein Flachbau in Richtung Wiesenstraße angefügt. Die eine Hälfte soll die Mensa beherbergen. Auf der anderen Seite sind Ausgabeküche, Sekretariat, Direktorat und ein Lehrerzimmer vorgesehen. Zwischen diesem Eingeschosser und der Wiesenstraße bleibt eine Grünfläche als Reserve frei. Sie könnte später noch bebaut werden, falls der Bedarf für eine Dreizügigkeit besteht. Der reguläre Zugang zum gesamten Schulgelände bleibt weiter das Tor am Parkplatz der Parthelandhalle.

Den Erweiterungsbau braucht das Gymnasium, um sich weiterentwickeln zu können. In diesem Schuljahr teilen sich Leiterin Kathrin Mayer und ihre Sekretärin in ein Zimmer, um einen weiteren, dringend benötigten Raum freizulenken. Jeweils zwei fünfte, sechste und siebente sowie eine achte und eine neunte Klasse werden unterrichtet, mehr Platz gibt das bestehende Gebäude beim besten Willen nicht her.

Für dieses Haus war im November 2011 der erste Spatenstich erfolgt. Zur Einweihung kam es im Sommer des Folgejahres. „Diesmal haben wir sogar einen Monat mehr Zeit“, meint Mayer optimistisch. Sie hofft, dass ihr der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht. „Sollte es zu einem Verzug kommen und für ein bis zwei Monate eine Übergangslösung nötig werden, gab uns Bürgermeister Zocher die Zusage, mit Räumen behilflich sein zu wollen.“

So kann die Leiterin schon jetzt eine so genannte Schleifenklasse zehn für das kommende Schuljahr anbieten. Sie sei für Absolventen von Oberschulen der Region gedacht, die doch noch ein Abitur ablegen wollen. Diese könnten am Freien Gymnasium die zehnte Klasse wiederholen, um dann die elfte und zwölfte Klasse anzuschließen.

Freies Gymnasium, Wiesenstraße 36, 04683 Naunhof 51.273514 12.586465
Freies Gymnasium, Wiesenstraße 36, 04683 Naunhof
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