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Grimma Fremdiswalde in Feierlaune: Strandparty mit Neptun und knallrotem Gummiboot
Region Grimma Fremdiswalde in Feierlaune: Strandparty mit Neptun und knallrotem Gummiboot
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07:00 09.07.2018
Das knallrote Gummiboot durfte zur Strandparty mit den Dorfteich-Sternchen in Fremdiswalde nicht fehlen. Quelle: René Beuckert
Grimma/Fremdiswalde

Meeresgott Neptun und seine bezaubernde Nixe waren am Sonnabend in Fremdiswalde in bester Feierlaune. Gemeinsam stiegen die beiden Kaltblüter aus dem Dorfmühlgraben, um mit den Menschen auf dem Festplatz zu feiern. Unter dem Motto „Strandparty an der Mühlteichlagune“ ließen die Dorfteichsternchen dann echte Sommer- und Ferienstimmung aufkommen. Selbst ein knallrotes Gummiboot fehlte nicht, in dem Seesand zum Spielen einlud.

26 Kinder und Jugendliche proben für die Aufführung

Mehrere Erwachsene haben die Aufführung monatelang mit den Mädchen und Jungen einstudiert und in Szene gesetzt. „In diesem Jahr beteiligen sich 26 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis sechzehn Jahren an der Aufführung, zum ersten Mal sind auch Jungs dabei“, freut sich Anja Busch. „Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis, wie die Kinder über Wochen hinweg ihrem Auftritt entgegenfiebern.“

Dorf- und Heimatverein hält Fäden in der Hand

Der Dorf- und Heimatverein hält für die Veranstaltung fest die Fäden in der Hand. Doch ohne die vielen Helfer wäre ein solches Dorffest kaum auf die Beine zu stellen. Deshalb bedankte sich Vereinschefin Jana Mundus bei allen Akteuren, deren Engagement das Dorf lebendiger werden lassen – darunter Siglinde Mann, die sich besonders um das Denkmal im Ort kümmert. „Für mich ist es keine Frage, hier mit zu helfen. Wir leben in einer Dorfgemeinschaft und da ist einer für den anderen da“, hebt sie hervor.

Viele ehrenamtliche Helfer

Andrea König und Maritta Petzold bekommen von ihrem Platz aus von den Darstellungen auf dem Festgelände kaum etwas mit. „Was wir nicht sehen, können hören wir“, sagt Maritta Petzold. Sie behalten die Hüpfburg im Auge, damit nichts passiert. Die Mitglieder des Heimatvereins haben verschiedene Aufgaben übernommen. Das sei selbstverständlich, denn nur so könne das Dorf leben. „Bei uns funktioniert vieles noch auf mündliche Absprachen, die auch eingehalten werden.“ Man könne sich aufeinander verlassen und jeder bringe sich auf seine Weise mit ein, ergänzt Andrea König. Selbst bei Regenwetter lassen sich die Fremdiswalder ihr Dorffest nicht nehmen, erwähnen beide.

Lange Schlangen am Kuchenbuffet

Die von den Frauen aus dem Ort gebackenen 19 Kuchen waren schnell in aller Munde und manchmal bildete sich sogar eine kleine Schlange am Kuchenbuffet. Damit das Fest auch gut abgesichert ist, dafür sorgten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Wehrleiter Thomas Karich beteuert, dass sie sich gern in das Festgeschehen einbringen, zumal im Dorf ein guter Zusammenhalt bestehe. „Wir sichern nicht nur ab, sondern betreuen unter anderem auch die Kegelbahn.“ Bis in den Abend hinein feierten die Fremdiswalder, die mit selbst in Szene gesetzten Einlagen ihre Gäste überraschten.

Von René Beuckert

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