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Fuchshain beendet 750-Jahrfeier mit illustrem Festumzug

Geschichte Fuchshain beendet 750-Jahrfeier mit illustrem Festumzug

Der Festumzug war Höhepunkt und Abschluss der Fuchshainer 750-Jahrfeier. Bunt geschmückte Wagen und kostümierte Menschen machten deutlich: Hier leben wir gern. Nach einer Woche Feierlichkeiten wurde Bilanz gezogen.

Höhepunkt und Abschluss der Fuchshainer 750-Jahrfeier bildete der Festumzug.

Quelle: Roger Dietze

Naunhof/Fuchshain. Das nennt man wohl ein perfektes Timing! Pünktlich zur Aufstellung des großen Umzuges, mit dem am Sonntagnachmittag in Fuchshain die Festwoche im Rahmen der 750-Jahrfeier des Naunhofer Ortsteiles einen krönenden Abschluss fand, verzogen sich die regenschweren Wolken auch über der Parthekommune und ermöglichten auf diese Weise einen aus meteorologischer Sicht ungestörten Ablauf der Veranstaltung. „Wir haben offensichtlich alle fein abgegessen“, meinte Augenzwinkernd der Präsident des Interessenvereins Völkerschlacht bei Leipzig, Wolf-Dieter Schmidt. Dem Liebertwolkwitzer Verein, der mit „Bauern um 1800“ verkörpernde Akteuren der Hofgenossenschaft Stiftsgut in Fuchshain vertreten war, hatten sich Mitglieder zweier sich mit den Lützower Jägern beschäftigenden Vereine aus dem baden-württembergischen Tuttlingen und aus Merseburg-Querfurt dem vorgestrigen Umzug angeschlossen. „Ein Ortsjubiläum in der Nachbargemeinde zu unterstützen, war für uns eine Selbständigkeit“, so Schmidt. Apropos Unterstützung: Wie bereits bei den vorangehenden Programmpunkten im Rahmen der Festwoche konnte das Organisationsteam auch im Zusammenhang mit dem Umzug auf eine große Unterstützung von verschiedenster Seite bauen. Unter andrem auch aus weiteren Nachbarorten wie Klein- und Großpösna, wie die Leiterin der Naunhofer Kulturwerkstadt, Anja Gaitzsch, betont. Auf diese Weise konnte ein langer Umzugszug mit knapp 40 Bildern gestaltet werden, dem sich zudem die Schalmeienkapelle Großpösna und die in Böhlen beheimatete Gugge-Formation „Gwärschläschor“ angeschlossen hatten. An die Spitze des Festumzuges hatte sich der Fuchshainer Nachwuchs der Theatergruppe „Bühnenfüchse“ gestellt, der im Rahmen der Festwoche das Märchen vom gestiefelten Kater aufgeführt hatte und vorgestern in selbiger Kostümierung durch die Straßen des Naunhofer Ortsteiles zog. Unter Aufsicht der Festwoche-Projektleiterin „Kita/Bühnenfüchse“, Britta Diebel, die zugleich für die Kommunikation der Festwoche verantwortlich zeichnete. Und in dieser Funktion ein ausgesprochen positives Resümee zieht. „Wir sind bei unseren Veranstaltungen förmlich überrannt worden, es gab keine, die nicht zusätzlich bestuhlt werden musste“, so die 35-Jährige, der zufolge mit der Festwoche ein wichtiger Beitrag zum weiteren Zusammenwachsen des Alt- und Neudorfes habe geleistet werden können. Eine Einschätzung, die Hermann Kinne vom Festkomitee teilt. „Aus dem Nebeneinander ist im Zuge der zweijährigen Vorbereitung und der diese krönenden Festwoche ein Miteinander geworden“, so der Naunhofer CDU-Stadtrat. „Der Aufwand für die Festwoche hat sich zweifellos mehr als gelohnt, ja ich halte es nicht für übertrieben zu sagen, dass Fuchshain diesbezüglich beispielgebend für andere Ortschaften sein kann.“ Beispielgebend in punkto Bewegungsfreude sind zweifellos auch die Mitglieder der Frauen-Sportgruppe innerhalb des Fuchshainer Sportvereins, die sich ebenso wie die Fußballer dem sonntäglichen Festumzug angeschlossen hatten. Während letztere in historische Bademoden geschlüpft waren, gaben erstere dem Zug in ihrer Rolle als Cheerleader eine besondere Note. Für die besondere „olfaktorische“ sprich geruchstechnische Note sorgten am vorgestrigen Nachmittag eine Reihe von knatternden und qualmenden zwei- und vierrädrigen Oldtimern, die sich ebenso wie diverse mehr oder weniger betagte landwirtschaftliche Fahrzeuge dem Umzug angeschlossen hatten.

Von Roger Dietze

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