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Grimma Fuchshainer Ortsvorsteherin verlässt politische Bühne
Region Grimma Fuchshainer Ortsvorsteherin verlässt politische Bühne
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14:32 19.05.2015

Aus persönlichen Gründen will sie kürzer treten. "Ich schaffe das Amt zeitlich nicht mehr", erklärte die 60-Jährige gestern gegenüber der LVZ.

Ab 1978 saß sie als Volksvertreterin im Gemeinderat. 1987 wurde sie Bürgermeisterin. Aus der Bauernpartei trat sie 1989 aus, seitdem ist sie parteilos. Von 1995 an, als Fuchshain eine Verwaltungsgemeinschaft mit Naunhof einging, arbeitete sie ehrenamtlich als Bürgermeisterin und leitete zugleich das Hauptamt der Stadt. 1999 folgte die Zwangseingemeindung, Proschwitz war nun Ortsvorsteherin. Ein Jahr später entließ sie Naunhof. Seitdem arbeitet sie in der freien Wirtschaft; das Ehrenamt der Ortsvorsteherin behielt sie bis jetzt.

Mit ihr scheidet ein Großteil der Abgeordneten aus dem Rat aus. Vize-Ortsvorsteher Rainer Streller, der zur letzten Wahl die meisten Stimmen für die Freie Wählervereinigung Fuchshain zog und diese mitbegründet hatte, geht ebenfalls. "Seit 1989 war ich mit Unterbrechung kommunalpolitisch tätig, aber ich schaffe das aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr", sagte er.

Herrmann Kinne, der als CDU-Mitglied zur Naunhofer Stadtratswahl ins Rennen geht, wird ebenfalls nicht erneut in Fuchshain antreten. Außerdem verzichtet Gerd Altner. Nur Michael Pöhland und Malte Friedrich werfen ihren Hut wieder in den Ring. Weiterhin wurden am Montagabend Stephanie Donner, Matthias Gräfe, Henriette Hahn, André Herrmann und Jürgen Reichardt neu für die Wählervereinigung aufgestellt. Von den sieben Kandidaten können nur sechs in den Rat einziehen.

Pöhland wurde außerdem für die Stadtratswahl nominiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.03.2014
Pfeifer, Frank

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