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Für neue Grimmaer wird der Kindergarten billiger

Für neue Grimmaer wird der Kindergarten billiger

Grimma. Der Stadtrat von Grimma hat eine neue Satzung für die städtischen Kindertageseinrichtungen beschlossen. Das war notwendig, weil sich durch die Eingemeindungen zum Jahresanfang die Zahl der Einrichtungen deutlich erhöht hat.

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Die Stadt Grimma betreibt jetzt zwölf Kindertagesstätten mit Krippen und Kindergärten in der Stadt und in mehreren Ortsteilen, außerdem sechs Horte. Die Einrichtungen besuchen 233 Krippenkinder und 469 Kinder im Kindergartenalter. 710 Kinder besuchen einen Hort. Laut der zuständigen Amtsleiterin Jana Kutscher seien in den Einrichtungen 128 Erzieherinnen tätig.

Für Kindertagesstätten und Horte regelt die jetzt neu beschlossene Satzung etwa die Art und Weise der Betreuung, Öffnungszeiten, Pflichten der Einrichtungen, Pflichten und Mitwirkung der Eltern oder die Essensversorgung. Außerdem werden darin die Kosten für die Eltern geregelt.

Die seit mehreren Jahren unveränderten Elternbeiträge in Grimma gelten jetzt auch in den mit Nerchau, Thümmlitzwalde und Großbothen eingemeindeten Ortsteilen. Dabei wird die Kinderbetreuung für die Eltern laut Stadtverwaltung in allen eingemeindeten Orten günstiger. In Großbothen etwa kostet der Krippenplatz für das erste Kind jetzt monatlich zwanzig Euro weniger als zuvor, für das zweite Kind ist der neue Satz zwölf Euroniedriger. Bei Vollzeitbetreuung von neun Stunden würde eine Familie mit zwei Krippenkindern jetzt 384 Euro im Jahr weniger zahlen. Bei den Hortgebühren rechnet die Verwaltung ein Beispiel für das ehemalige Thümmlitzwalde vor. Dort kostete ein Hortplatz für das erste Kind bisher monatlich 65 Euro, Grimma nimmt für die maximale Betreuungszeit von sechs Stunden 46 Euro, das macht 228 Euro weniger im Jahr.

Angesichts einer angespannten Haushaltslage würdigte Stadtrat Klaus-Dieter Tschiche (SPD) ausdrücklich die Tatsache, das die Gebühren nicht angehoben wurden.

Bis auf eine Ausnahme in Nerchau befinden sich die Horte alle direkt in den Schulen. Dort gehören sie nach Ansicht von Jana Kutscher auch hin. Mit der Sanierung der Schule in Nerchau wolle sie das auch dort erreichen, sagte die Amtsleiterin im Stadtrat.

André Neumann

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