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Grimma Geduldsprobe an Naunhofer Schranken hat bald ein Ende
Region Grimma Geduldsprobe an Naunhofer Schranken hat bald ein Ende
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17:00 19.05.2015
Warten vor geschlossener Schranke: Wie hier auf der Wurzener Straße müssen sich derzeit die Fahrer in viel Geduld üben, wenn ein Zug naht. Quelle: Andreas Röse

In der Wurzener Straße soll das im Juni und Juli geschehen.

Elektronisches Stellwerk heißt die Neuerung, durch die sich vieles ändert. Zurzeit werden die Schranken noch vom Naunhofer Bahnhof aus bewegt. Künftig soll die Zentrale in Leipzig das Schließen und Öffnen übernehmen. Dafür ist ein Kabel nötig, das von Borsdorf in Richtung Döbeln verlegt wird. Der Übergang Wurzener Straße ist der erste, der angeschlossen wird.

Vorher allerdings muss die Stadt tätig werden, denn die Einmündung der Ladestraße in die Wurzener Straße darf nicht so bleiben, wie sie jetzt ist. "Es wird ein anderer Kurvenradius gefordert", erläutert Bauamtsleiter Thomas Hertel. Die Stadt muss die Kurve entschärfen, damit es für Lastwagen leichter wird, von der Landestraße nach rechts in Richtung Ammelshain abzubiegen. Das heißt, die Ladestraße wird rechterhand verbreitert. Und weil dadurch Fußgänger einen weiteren Weg über die Fahrbahn haben, erhält sie in der Mitte eine Verkehrsinsel.

"Während wir dort bauen, müssen wir die Ladestraße sperren", kündigt Hertel an. Dies werde voraussichtlich ab Mitte Juni geschehen. Zurzeit laufe die Ausschreibung für die Arbeiten.

Mit weiteren Verkehrsbehinderungen werde zu rechnen sein, wenn die Bahn voraussichtlich Ende Juni loslegt. "Ich gehe davon aus, dass dann die Wurzener Straße zeitweise gesperrt wird", sagt Hertel. Genaue Informationen hat er darüber aber noch nicht erhalten.

Spätestens Ende Juli sollte der neue Bahnübergang fertig sein. Mit dem langen Warten vor geschlossenen Schranken dürfte es dann vorbei sein. An anderen Übergängen, die bereits vom Elektronischen Stellwerk aus überwacht werden, wird der Verkehrsfluss auf der Straße erst kurz vor Eintreffen des Zuges gestoppt und sofort danach wieder freigegeben.

Im weiteren Verlauf der Bahnlinie wird der Übergang Großsteinberger Straße erneuert. Dort soll mittels Fahrbahnmarkierungen darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Autos bei geschlossenen Schranken ein gutes Stück vor dem Übergang stoppen müssen, um die Kreuzungen mit der Wilhelm-Külz-Straße und der Nordstraße freizuhalten, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Gleisen befinden. Ab Oktober ist der Übergang Waldstraße an der Reihe.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2013

Pfeifer, Frank

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