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Grimma Geheimnis um Dürrweitzschener Schützenkönig beim Königstrunk gelüftet
Region Grimma Geheimnis um Dürrweitzschener Schützenkönig beim Königstrunk gelüftet
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06:00 29.11.2016
Die Gekrönten des Jahres: Vereinschef Helmut Hering gratuliert Schützenkönig Thomas Barth, den Ersten und Zweiten Ritter Hubert Dietrich und Ritter Bernd Hättasch sowie den erfolgreichen Nachwuchsschützen Jessica Lessig und Anton Hoja (v.r.) Quelle: Frank Schmidt
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Dürrweitzschen

Die Schützenbrüder und -schwestern des Schützenvereins Dürrweitzschen 1995 beendeten ihre Saison im Gasthof „Zur Linde“ in Leipnitz mit einem kräftigen Schluck des „Königstrunks“. Erst dabei ist offiziell das verkündet worden, was Vereinschef Helmut Hering lange streng geheim hielt: Die Bekanntgabe des diesjährigen Schützenkönigs.

Wohl gemerkt gut acht Wochen nach dem Schießen auf die Königsscheibe. „Wir blicken auf eine über 20-jährige Vereinstradition zurück und haben es von Beginn an so gehalten, den Schützenkönig nicht sofort zu benennen, sondern erst zum Königstrunk“, erklärte Hering das im Verein so bestimmte Ritual. „Und soweit mir bekannt ist“, fügte er mit einem verschmitzten Lächeln an, „macht das wohl kein anderer Schützenverein so.“

Folglich musste Thomas Barth lange warten, bis er zum aktuellen Schützenkönig ausgerufen und ihm die Schützenkette um den Hals gebunden wurde. Der Zweitplatzierte, Hubert Dietrich, wurde in den Stand des Ersten Ritters berufen und der Dritte Bernd Hättasch als Zweiter Ritter geehrt. Im Nachwuchsbereich bekam der zwölfjährige Anton Hoja die Krone als Schützenkönig aufgesetzt. „Aber wir haben auch Vereinsmeisterschaften durchgeführt, die mit Vorderlader und Gewehr sowie mit Groß- und Kleinkaliber geschossen wurden“, blickte Hering auf die Saison zurück.

Da zum Vereinsleben auch gesellschaftliches Engagement und Öffentlichkeitsarbeit gehöre, luden die etwa 30 Mitglieder im Sommer zu einem Familienfest und zum Tag der offenen Tür ein. Feste Termine in der Jahresplanung des Vereins sind die Verbrennung von Weihnachtsbäumen, wofür die Schützen die ausgedienten Christbäume zumeist selbst einsammeln, und das Osterfeuer alljährlich am Gründonnerstag.

Den ultimativen Saisonabschluss bildet ein Termin, der erst jüngst festgezurrt werden konnte. „Wir werden am 30. Dezember zum Jahresabschluss noch ein für alle über 18-Jährigen offenes Pokalschießen um die Trophäe des Oberbürgermeisters der Stadt Grimma ausrichten“, kündigte Hering an. Dabei wird mit Kurzwaffen in der Schießhalle am Vereinshaus geschossen.

Von Frank Schmidt

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