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Grimma Geister ziehen mit Lampions durch Altstadt von Grimma
Region Grimma Geister ziehen mit Lampions durch Altstadt von Grimma
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10:59 01.11.2018
Der Gewerbeverein Grimma hat zur Halloweenparty auf den Markt eingeladen. Quelle: Frank Schmidt
Grimma

Seit etwa drei Jahrzehnten schon werden in Europa und auch in Deutschland die letzten Tage im Oktober von Gespenstern, Dämonen und Hexen, aber auch von Vampiren, Bestien und Zombies sowie von Geister-, Skelett- und Mumienfiguren beansprucht. Sie tummelten sich auch während der Halloween-Party am Dienstag auf dem Markt in Grimma. Das Spektakel wurde vom Gewerbeverein der Muldestadt initiiert.

Gewerbeverein Grimma setzt auf eine These

Das Volksfest hat sich inzwischen als Kontrastprogramm am Vorabend des Feiertages – der Reformationstag – etabliert. Weshalb inzwischen auch schon in der breiten Masse der älteren Generation in Vergessenheit geraten scheint, dass diese Tage sowohl an die Reformation als auch an das Hochfest Allerheiligen erinnern sollen. Folglich kann den jüngeren Leuten nicht wirklich verübelt werden, dass sie beispielsweise von den 95 Thesen nichts oder kaum wissen, die von Reformator Martin Luther vor nunmehr 501 Jahren an die Pforten der Wittenberger Stadtkirche angeschlagen wurden.

Der Gewerbeverein von Grimma veranstaltet jedes Jahr eine Halloweenparty. Vor allem die Kinder freuen sich auf den abendlichen Spaß.

Der Veranstalter in Grimma setzt auch in diesem Jahr nur auf eine These und die kommt in Form einer herzlichen Einladung zur Halloween-Party in der Muldestadt. Im Vergleich zum Stadtfest ist diese Gespenster- und Vampirparty zwar nur ein kleines Event, kam aber besonders bei Kindern ganz groß an. Zugpferd war einmal mehr der Lampionumzug durch die Altstadt, der vom Spielmannszug Mutzschen angeführt und von der Grimmaer Jugendfeuerwehr abgesichert wurde. Auffallend dabei war, dass sich sehr viele Kinder, aber auch so manches Elternteil thematisch kostümiert haben.

Raphael Scharf kommt als Sensenmann

Viele Kinder haben sich entsprechend kostümiert, wobei der 9-jährige Raphael Scharf als Sensenmann besonders auffiel. Quelle: Frank Schmidt

Besonders ins Auge stach zum Beispiel der neunjährige Raphael Scharf, der als Gevatter Tod, respektive Furcht einflößender Sensenmann daher kam. Auf einer extra aufgestellten Bühne spielte die Wurzener Band „Die Eisjungs“ auf. Aber dem Frontmann, Frank Janosch“, wurde schnell ganz heiß, so dass er schon bald nur im kurzen T-Shirt auftrat. Hinter der Bühne hatte Seifenblasenkünstler Jörg Müller mit dem sehr kalten und stark auffrischenden Wind zu kämpfen. Was wettertechnisch unangenehm auffiel und dazu führte, dass der Flammkuchen an der offenen Feuerschale dem Rotstift zum Opfer fiel. „Die Sicherheit geht vor, denn der Funkenflug ist unberechenbar“, bat Uwe Müller vom Gewerbeverein um Verständnis. Aber kulinarisch hat es dennoch an nichts gefehlt. Von Zuckerwatte über Staecks und Roster bis hin zum Käseraclette war alles im Angebot. Und einige Kinder gingen auf eigene Faust los, um beim Haustürklingen erfolgreich Süßes und Saures zu erbetteln.

Von Frank Schmidt

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