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Grimma Gewinnchancen für echte Siegertypen bei Naunhfoer Kartoffelfest
Region Grimma Gewinnchancen für echte Siegertypen bei Naunhfoer Kartoffelfest
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14:13 19.05.2015

Also sollten potenzielle Siegertypen nicht im Kochtopf landen, sondern sicher gelagert und zu den Wettbewerben eingereicht werden. Es lohnt sich.

Am Sonntag, 7. September, geht es darum, den 22. Naunhofer Kartoffelkönig zu krönen. Es gewinnt die größte natürliche, selbst angebaute heimische Kartoffel. Dabei darf es sich um keinen farbigen Exoten und keine Süßkartoffel handeln. Gewinner im vergangenen Jahr war Patrick Wildenhain, dessen Erdapfel 760 Gramm wog; er nahm ein Fahrrad mit nach Hause.

Traditionell soll am gleichen Tag der Pokal "Blauer Schwede" vergeben werden. Ihn erhält, wer die größte selbst angebaute und geerntete Knolle der Sorte Blauer Schwede ins Rennen schickt. Ingo Conrad aus Parthenstein war mit einem 240-Gramm-Exemplar im vergangenen Jahr der Sieger.

Ebenfalls selbst angebaut sein muss der Exote, wenn er aufs Siegertreppchen gelangen will. Hier geht es um die schwerste Kartoffel mit einer außergewöhnlichen Form. Claudia Stachelrodt aus Delitzsch hatte in dieser Kategorie im vergangenen Jahr die Nase vorn. Ihre Kartoffel wog 960 Gramm.

Wie Anja Gaitzsch von der KulturWerkStadt mitteilte, können die Kartoffeln am 7. September 14 bis 16 Uhr an der Bühne im Festzelt abgegeben werden. Dazu bittet sie um einen Begleitzettel mit Name, Adresse und Alter des Besitzers. Pro Familie dürfe nur ein Erdapfel abgegeben werden.

Auch wer nur kleinere Kartoffeln aus der Erde holt, muss sich nicht geschlagen geben. Denn es gibt auch noch den Wettbewerb um das schmackhafteste Kartoffelgericht. Die Kreationen sollten am Sonnabend, 6. September, 14 bis 15.30 Uhr an der Bühne abgegeben werden und so groß sein, dass sie sich in drei kleine Portionen zum Verkosten teilen lassen. Auch hier ist ein Begleitzettel nötig, diesmal mit den Angaben zu Name und Alter des Kochs beziehungsweise der Köchin, zum Namen des Gerichts und zum Rezept.

Selbst jene, die keine eigene Scholle besitzen, erhalten ihre Chance. Fingerfertigkeit ist gefragt beim Kartoffelschäl-Wettbewerb, an dem sich freilich auch die Hobby-Gärtner beteiligen können. Er läuft übers ganze Wochenende an der Hütte der KulturWerkStadt, die längste Schale wird gekürt. Kartoffel und Messer können mitgebracht werden, sind aber an der Hütte auch vorhanden.

Dank vieler Spender, so Gaitzsch, können die Wettbewerbe in ihrer bisherigen Form fortgeführt werden. Es gebe genügend Preise für die Gewinner.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.08.2014
Pfeifer, Frank

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