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Grimma Glasten ist für ein Jahr eine große Baustelle
Region Grimma Glasten ist für ein Jahr eine große Baustelle
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00:05 14.07.2010
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. Der Landkreis baut die Ortsdurchfahrt aus. Die Stadt Bad Lausick investiert in Gehwege und Straßenlampen. Bis Mitte 2011 müssen die Glastener mit der Baustelle leben – und Autofahrer mit weiteren Wegen.

Der Schulbus durfte vor den Ferien noch durch, für die anderen Fahrzeuge war Glasten da bereits gesperrt: Jetzt, da die Sommerferien begonnen haben, legt das Unternehmen Strabag auf der Großen Seite richtig los. Die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain (KWW) und der Landkreis Leipzig schrieben Kanal- und Straßenbau gemeinsam aus. Den Zuschlag erhielt die Strabag.

„Auf diese Weise lassen sich die Arbeiten besser koordinieren. Es hat sich bewährt, und das spürt man an den Kosten", nennt Thorsten Mahler, Bereichsleiter Investition bei der Oewa, den Effekt. In den sechs Wochen Sommerferien bemühe man sich, die Bauarbeiten im Bereich der Einmündung Große Seite/Parthenstraße abzuschließen, „damit dann der Schulbus durch die Parthenstraße fahren kann". Insgesamt erneuern die KWW in drei Bauabschnitten rund 650 Meter Mischwasserkanal und verlegen auf 200 Metern eine Wasserleitung um. Wobei die Lausicker Straße bis Ortsausgang Richtung Ballendorf erst im nächsten Jahr unter den Bagger kommt. Investitionssumme: rund eine Viertelmillion Euro. Möglicherweise, so Mahler, ziehe man dann gleich noch den Kanal- und Straßenbau in der Schönbacher Straße nach: „Sinnvoll wäre das. Es ist aber noch nicht spruchreif."

Dort, wo der Kanalbau erledigt ist, schließt sich der Straßenbau im Auftrag des Landkreises an. Nimmt man den Fußwegbau und die Erneuerung der Beleuchtung hinzu – beides ist Sache der Stadt Bad Lausick –, ergibt sich eine rund 880 000 Euro teure Investition. Der Straßenbau wird zu 75 Prozent gefördert. Und der hat es in sich: Auf einem knappen Kilometer wird die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße, die von vielen Pendlern zwischen der Geithainer Region und Grimma genutzt wird, grundhaft ausgebaut und auf 5,50 Meter Breite gebracht. Eine Maßnahme, die sich die Glastener seit fast zwei Jahrzehnten wünschen, weil sie mit der zerfahrenen Piste hadern. Im Bereich des Teiches, an dem die Straße vorbeiführe, müsse eine Stützmauer erneuert werden, um die erforderliche Breite zu erreichen, erläutert Rolf Löcher, der das Bauamt des Landkreises Leipzig leitet. „Am Gesamtvolumen des Teiches ändert sich aber nichts." Auf einer Versammlung habe man die Anlieger über den geplanten Bauablauf informiert. Das Bauunternehmen bemühe sich, die Zufahrt zu den Grundstücken zu gewährleisten, so Löcher. Für Erschwernisse bitte er um Verständnis. Sie seien bei einer so ambitionierten Baumaßnahme kaum zu vermeiden.

Meiden sollen dagegen durchreisende Autofahrer in den nächsten Monaten die Ortslage Glasten: Geplanter Abschlusstermin für das Gesamtvorhaben ist der 30. Juni 2011.

Ekkehard Schulreich

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