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Glocken in Albrechtshain geweiht

Glocken in Albrechtshain geweiht

Wieder komplett sind seit gestern die Albrechtshainer Glocken. 14 Uhr wurden sie, eskortiert von zwei Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr, von einem Traktor vor die St.

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Komplettierung: Die mittlere Glocke und die kleine, die nahe Wetzlar gegossen worden sind, weihte gestern Nachmittag Pfarrer Ulrich Seidel.

Quelle: Roger Dietze

Naunhof/Albrechtshain. -Petri-Kirche vorgefahren, um anschließend im Rahmen eines Gottesdienstes von Pfarrer Ulrich Seidel geweiht zu werden.

Nach einer rund zehnjährigen glocken-freien Zeit war vor zwei Jahren die neue große Bronze-Glocke gegossen und montiert worden. Gestern nun folgten die knapp 300 Kilogramm schwere mittelgroße und die 200 Kilogramm wiegende kleine. Rund 20000 Euro kosteten der Guss, die Überholung des Motors sowie die Montage, die sich heute anschließt. Eine Summe, die zu zwei Dritteln aus Spenden der Mitglieder der Kirchgemeinde Albrechtshain-Beucha aufgebracht wurde, während die sächsische Landeskirche den Rest beisteuerte. "Die Unterstützung aus der Gemeinde war groß", so Gemeindeglied Jörg Semisch. "Die Komplettierung der Glocken stellt einen Meilenstein im Prozess der Kirchensanierung dar."

Und sie markiert einen wichtigen Tag für die Kirchgemeinde. "Nachdem unsere Kirche viele Jahre stumm war, erinnern uns jetzt die Glocken wieder an die höheren Dinge des Lebens", so Seidel.

Dass diese Aufgabe nicht mehr von den alten stählernen, die an die Stelle der originalen und zu Kriegszwecken eingeschmolzenen Bronzeglocken getreten waren, erfüllt werden konnte, hat physikalische Gründe. "Der Stahl kann nach einer gewissen Zeit porös werden, sprich Glocken aus diesem Material können platzen, so dass sie nach einer bestimmten Zeit ausgetauscht werden müssen. Zudem musste der Glockenstuhl zwingend erneuert werden", erinnert Semisch, demzufolge die neuen Glocken in zwei Wochen in Betrieb genommen werden sollen. "Bis dahin werden wir auch eine Läutordnung haben." Diese werde sich an dem orientieren, was üblich ist. Läutete etwa die kleine Glocken bei Taufen, so die große bei Sterbefällen, während bei Feierlichkeiten in der Regel die kleine mit der mittleren kombiniert werde.

Gleich welche Glocken künftig in St. Petri welches Ereignis ankündigen beziehungsweise begleiten werden, sehr wahrscheinlich ist, dass der Klang der neuen Glocken von dem der originalen abweichen wird. "Man hat die alten Glocken aus anderen hervor gehört. Selbst in Brandis, wo ich gearbeitet habe, konnte ich ihren Klang noch sehr deutlich vernehmen", gab Gemeindeglied Inge Süßenbach (78) ihre Erinnerung preis.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2013

Dietze, Roger

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