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Grimma Grimma: Der Dreck vom alten Jahr muss weg
Region Grimma Grimma: Der Dreck vom alten Jahr muss weg
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17:30 16.03.2016
Am 19. März ist wieder Subbotnik in Grimma. Quelle: Foto (Archiv): Frank Schmidt
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Grimma

Am Sonnabend ist es wieder so weit. Dann heißt es wieder Ärmel hochkrempeln und die Stadt bereit für den Frühling machen. Unter dem Motto „Einfach machen – und nicht man müsste, sollte, könnte“ ruft Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) alle Bewohner von Grimma zur großen Mitmachaktion auf. Mittlerweile zum 15. Mal geht es in der Stadt und ihren Ortsteilen von Beiersdorf bis Zschoppach ans Großreinemachen. Ab 8.30 Uhr soll den Dreckecken der Garaus gemacht werden. Zentraler Treffpunkt ist auf dem Markt in Grimma.

Aber auch in den umliegenden Ortsteilen sind viele Aktionen geplant und dürfen gern tatkräftig unterstützt werden. So zum Beispiel in Hohnstädt. Hier plant die Klasse 1B der Grundschule, den Seumepark von herumliegendem Laub oder Müll zu befreien. „Nebeneffekt der Aktion ist, dass wir den Kindern zeigen, wie wichtig es ist, die Natur sauber zu halten und seinen Müll nicht einfach unachtsam irgendwo liegen zu lassen“, erklärt Melanie Chowaniec. Sie ist Elternsprecherin der Klasse und hat die Aktion ins Leben gerufen. „Bei den Familien, die uns unterstützen, möchte ich mich schon mal ganz herzlich bedanken. Natürlich kann sich jeder anschließen, der uns helfen möchte“, betont sie. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Sportplatz in Hohnstädt.

Auch die Feuerwehren beteiligen sich tatkräftig am Frühjahrsputz. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um an den Gerätehäusern und der Feuerwehrtechnik in Schkortitz und Kaditzsch kleine Wartungs- und Pflegearbeiten durchzuführen“, erklärt Ortswehrleiter Ralph Seidel.

Nicht nur hier, sondern überall rät der Oberbürgermeister, an die richtige Kleidung und das nötige Werkzeug zu denken: „Handschuhe sollte man mitbringen, aber auch Besen, Rechen oder Schaufel sind an der einen oder anderen Stelle sicher nützlich.“ Der kommunale Bauhof stellt auch in diesem Jahr wieder kostenfrei Müllsäcke und Container zur Verfügung. „Die Müllsäcke bekommen die Helfer an den Treffpunkten“, so Berger. Außerdem weist er darauf hin, die aufgestellten Container nur für die Abfälle des Subbotnik zu nutzen. „Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und uns darüber freuen, wenn wir im Frühjahr an den von uns beräumten Orten vorbeifahren und die Natur in ihrem ursprünglichen Zustand vorfinden“, sagt er. Alle Bürger sind eingeladen, sich wieder zahlreich am Subbotnik zu beteiligen. Ich möchte mich schon heute bei all denen, die zur Organisation beigetragen haben, bedanken“, so das Stadtoberhaupt. Gegen Mittag ist ein Ende in Sicht: Für die Helfer wird dann in verschiedenen Orten die Gulaschkanone angeworfen.

Von Tatjana Kulpa

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