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Grimma Grimma: Husaren-Regiment geht in Stellung
Region Grimma Grimma: Husaren-Regiment geht in Stellung
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11:05 20.05.2015

"Ich freue mich schon sehr auf die Lesung in Grimma unter freiem Himmel", sagt die Schriftstellerin, die in den vergangenen Jahren durch ihre historischen Romane - besonders die fünfteilige Hebammen-Saga - bekannt wurde. Für die Arbeit am neuesten Buch verlegte die gebürtige Ascherslebenerin ihren Wohnsitz nach Leipzig. "Für mich war es sehr wichtig, dass ich neben den aufwendigen historischen Recherchen am Ort des Geschehens bin und mich in die Vorbereitung des 200. Jahrestages der Völkerschlacht einbringen kann", so Sabine Ebert.

Im Verband zur Jahrfeier habe sich auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Grimmaer Husarenverein ergeben. "Ich war schon mehrere Male auf Biwaks mit den Grimmaern zusammen. Das ist eine so tolle Truppe mit enormem Fachwissen, authentischer Ausstattung und schönen Pferden." Durch den Vorsitzenden Jürgen Rolle und andere Vereinsmitglieder habe sie die Kommandos der Kavallerie kennen gelernt und zudem wertvolles Material für ihr Buch erhalten. "Ja, auch Grimma spielt in meinem Buch eine Rolle, denn General Johann Adolf Freiherr von Thielmann hatte seine militärische Karriere in Grimma begonnen." Wenn sie am 30. Juli aus "1813 - Kriegsfeuer" lese, werde sie sich auf jeden Fall Passagen aussuchen, die mit der Grimmaer Region verbunden sind.

Nicht zum ersten Mal stellt Sabine Ebert in der Muldestadt eines ihrer Bücher vor. "Es war im Herbst 2010, als ich im Rathaussaal aus dem 'Fluch der Hebamme' las. Darin spielt der Grimmaer Ortsteil Döben eine Rolle, wo Otto der Reiche 1189 auf der Burg seinen Sohn Albrecht den Stolzen festgehalten hatte. Ein Rundgang auf dem Schlossgelände hat mich damals sehr beeindruckt. Und dann vor allem die Lesung. Ich war sprachlos und gerührt, als es im Rathaussaal stehende Ovationen gab. So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt."

Wenn am kommenden Dienstag die Blauen Husaren von der Kranzniederlegung 18 Uhr am Denkmal in der Leipziger Straße zum Kasernengelände in der Lausicker Straße laufen, wird Husaren-Chef Jürgen Rolle Wissenswertes zur Geschichte der Gebäude erzählen. Nach Marschmusik des Jugendblasorchesters und Salut-Schießen führt Autorin Sabine Ebert in historischer Kleidung die Gäste in die Zeit vor 200 Jahren. "Mein Roman ist jedoch kein Schlachten-Epos, sondern ein Buch gegen den Krieg", sagt sie.

Silke Hoffmann

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2013

Hoffmann, Silke

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